Sport, WHV-Handball

21.10.2019


Drama in drei Akten findet keinen Sieger


Nach 60 temporeichen Minuten trennten sich der Wilhelmshavener HV und die SGSH Dragons 28:28 (17:13) unentschieden. Pech für den WHV: Schwolow?s letzter Wurf landet nur am Innenpfosten.


Im Duell mit seinem Ex-Club trug sich WHV-Kreisläufer Stanko Sabljic (hier am Ball) am Samstag zweimal in die Torschützenliste ein.    Foto:    Baankreis

Im Duell mit seinem Ex-Club trug sich WHV-Kreisläufer Stanko Sabljic (hier am Ball) am Samstag zweimal in die Torschützenliste ein. Foto: Baankreis

 

Von Carsten Conrads

Wilhelmshaven - Einen Punkt verschenkt haben die Drittliga-Handballer des Wilhelmshavener HV am Samstagabend im Gastspiel bei den Drachen der SG Schalksmühle/Halver. So sah es nicht nur Trainer Christian Köhrmann.

28:28 hieß es am Ende einer turbulenten Partie, in der die Jadestädter lange Zeit der Musik hinterherliefen, dann plötzlich alles im Griff hatten, um wenig später den zuvor hart erkämpften Vorsprung wieder leichtfertig herzuschenken.

Ein Drama in drei Akten also, dessen Beginn stark an den blutleeren WHV-Auftritt in Volmetal erinnerte: Defensiv nachlässig, im Angriff nicht konsequent genug (Ten Velde scheitert vom 7m-Punkt) und so führten die hochmotivierten Gastgeber nach knapp zwei Minuten mit 3:0. Zumindest in der Offensive riefen Tobias Schwolow & Co. ihr Potenzial in der Folge besser ab, nahmen die offensiv ausgerichtete Drachen-Defensive ein ums andere Mal auseinander und netzten immer sicherer.

„Leider haben wir es in der gesamten ersten Halbzeit nicht geschafft, eine verlässliche Abwehr zu stellen“, ärgerte sich Köhrmann über das Defensivverhalten seiner Schützlinge. Auch die Torhüter waren von dieser Kritik nicht ausgenommen: Weder Primoz Prost, noch der später eingewechselte Angelo Grunz bekamen nachhaltig die Finger an den Ball. Köhrmann: „Da waren viele Würfe aus der zweiten Reihe dabei, die man nicht mehr mit Kontakt verteidigen kann. Der Gegner hat einfach aus allen Lagen getroffen.“

 

 


Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der „Wilhelmshavener Zeitung“ von Montag 21. Oktober 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.