29.08.2018


Warum Menschen am Deich protestieren


Menschen ertrinken im Mittelmeer - auf ihrer Flucht vor Krieg, Verfolgung und Hunger. Eine Menschenkette von Dangast bis Wilhelmshaven soll ein Zeichen setzen.


Alexander Westermann, Olaf Harjes und Ulf Berner und haben das Aktionsbündnis „Meer Menschlichkeit“ gegründet. Sie rufen zu einer Menschenkette auf.     WZ-Foto:    Gabriel-Jürgens

Alexander Westermann, Olaf Harjes und Ulf Berner und haben das Aktionsbündnis "Meer Menschlichkeit" gegründet. Sie rufen zu einer Menschenkette auf. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

 

Von Stephan Giesers

Wilhelmshaven/Dangast - Eine Menschenkette auf dem Deich von Dangast bis Wilhelmshaven - rund um den Jadebusen: Wenn sich genug Teilnehmer auf den Weg machen, dürfte das ein beeindruckendes Bild abgeben und vor allem ein deutliches Zeichen setzen.

Gestern stellten die Organisatoren ihre Aktion „Meer Menschlichkeit“ vor und riefen zur Teilnahme auf. Am Sonntag, 9. September, wollen sie so auf die Situation der Geflüchteten im Mittelmeer und die vielen Ertrunkenen aufmerksam machen. Treffpunkt ist der Hafen von Dangast. Von dort aus wird dann die Menschenkette gebildet.

Initiator ist der Vareler Alexander Westermann. „Es kann nicht sein, dass wir Menschen im Mittelmeer einfach ertrinken lassen“, sagt er und verweist auf die vielen Berichte über Menschen, die auf ihrer Flucht ertrinken. Einige Häfen verwehren Rettungsschiffen mit Flüchtlingen an Bord die Einfahrt, Mitarbeiter von Hilfsorganisationen droht Haft. Das alles könne nicht einfach hingenommen werden.

Noch ein Tipp für die Aktion: Über die Facebookgruppe „Meer Menschlichkeit Fahrgemeinschaften“ können Teilnehmer der Menschenkette Mitfahrgelegenheiten planen und anbieten.

Mehr Informationen unter www.meer-menschlichkeit.stadt-media.de

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Mittwoch, 29. August. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper