08.11.2018


Warum Latein noch lange nicht tot ist


Ein Projekt soll mehr Interesse für Latein wecken. Gefördert wird es von der Europäischen Union.


WZ-Foto: Lübbe.

 

Von Ursula Grosse Bockhorn

Wilhelmshaven - Latein muss nicht langweilig sein. Dass die alte Sprache nicht das Lieblingsfach ihrer Schüler ist, ist Anke Wischer, Lehrerin am Neuen Gymnasium Wilhelmshaven, bewusst.

Mit einem Projekt will sie mehr Interesse wecken und zeigen, dass zwischen den Texten in der Sprache des alten Roms und dem heutigen Europa ein Zusammenhang besteht - „From Latin text to European context“ heißt deshalb das Projekt, das im Rahmen des Erasmus+“-Programms von der Europäischen Union gefördert wird - über zwei Jahre mit jeweils rund 23 000 Euro für das NGW und ihre Projekt- Partnerschule, das Liceo XXV Aprile in Portugruaro bei Venedig.

Das NGW und das Liceo kennen sich bereits. Vor zwei Jahren haben Lateinschüler beider Schulen bereits gemeinsam einen Jugendroman im Stil der Percy-Jackson-Reihe geschrieben. Gestern wurde im Beisein von drei Lehrern der italienischen Schule im Eingangsbereich des NGW ein neues Schild aufgehängt, das eine „Strategische Schulpartnerschaft“ proklamiert.