25.06.2019


Jugendtheaterfestival: Nach den Workshops sind alle platt


Beim Treffen geht es um den gemeinsamen Austausch und die Leidenschaft zum plattdeutschen Theater. 150 junge Darsteller von 15 Niederdeutschen Bühnen waren in Varel dabei. Dabei haben die Teilnehmer einiges gelernt.


150 Jugendliche und Betreuer nahmen am 11. Niederdeutschen Jugendtheaterfestival in Varel teil.  Auf dem Programm standen gemeinsame Workshops und Aufführungen.   Foto:    Lehmann

150 Jugendliche und Betreuer nahmen am 11. Niederdeutschen Jugendtheaterfestival in Varel teil. Auf dem Programm standen gemeinsame Workshops und Aufführungen. Foto: Lehmann

 

Von Manfred Lehmann

Varel - Die niederdeutsche Sprache soll leben und eine gesicherte Zukunft haben. Kaum jemand kann dazu besser beitragen als Niederdeutsche Bühnen, die Plattdeutsch hegen, pflegen und den Mitmenschen auf zumeist interessante und vergnügliche Art nahe bringen.

Damit sie ihren Nachwuchs für den Auftritt auf den Brettern, die die Welt bedeuten, gründlich schulen und vorbereiten, gibt es seit elf Jahren im Niederdeutschen Bühnenbund Niedersachsen und Bremen ein jährliches mehrtägiges Jugendtheaterfestival mit Aufführungen, Workshops und gemeinsamen Erlebnissen.

Am vergangenen Wochenende war die Niederdeutsche Bühne Varel in der dortigen Oberschule Gastgeber für 120 Jugendliche und 30 Betreuerinnen und Betreuer aus 15 von 16 Bühnen im Bereich zwischen Weser und Ems und östlich der Weser. Unterstützt wurde die Veranstaltung vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, der Oldenburgischen Landschaft und anderen namhaften Sponsoren. Aus Friesland waren Jugendliche der Bühnen aus Varel und Neuenburg, aus Wilhelmshaven eine Gruppe der Niederdeutschen Bühne vertreten. Die Leitung hatten Theaterleiterin Astrid Gries aus Osterholz-Scharmbeck und der Wilhelmshavener Arnold Preuß, der auch Präsident des Niederdeutschen Bühnenbundes Niedersachsen und Bremen ist. Das Stück „Un boben wohnen Engel“ der Vareler Theaterjugend beendete den Begrüßungsabend.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Dienstag 25. Juni 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.