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Sonderthema Hochzeit

27.01.2017


Die wichtigsten Fragen zur Hochzeitsplanung


Der schönste Tag des Lebens soll er ein - der Hochzeitstag. Damit er wirklich so schön wird wie erhofft, sollten sich Paare einen detaillierten Plan machen - und überlegen, welche Aufgaben sie delegieren können.


FOTO: DPA

Wie fangen wir an zu planen?
Grundsätzlich gilt: „Das Paar muss sich seiner Gastgeberrolle bewusst sein“, sagt die Stilberaterin und Etikette-Trainerin Susanne Helbach-Grosser. Das bedeutet ein großes Stück Verantwortung. Grundlegende Fragen sollten frühzeitig geklärt werden: Wer übernimmt welche Kosten? Sind Eltern und Familie da, die mithelfen? Dabei muss das Brautpaar immer wieder klare Ansagen machen, was es will und was nicht.

Dazu gehören auch Geldwünsche. „Ich rate dazu, so etwas schon in der Einladung zu schreiben“, so Helbach-Grosser. Diesen Wunsch könne man zum Beispiel mit einem netten Spruch versehen. Eine gute Idee sei auch, sich bei Geschäften Geschenklisten mit bestimmten Artikeln anzulegen, die die Gäste abhaken können.
Was kommt zuerst: Termin- oder Locationsuche?
In dieser Frage sollte man Prioritäten setzen. Denn leider ist es häufig nicht möglich, einen bestimmten Termin und eine bestimmte Location unter einen Hut zu bringen. Ratsam ist es deswegen, entweder beim Ort oder beim Termin kompromissbereit zu sein. Wer eine besondere Location im Auge hat, solle zeitlich etwas flexibler sein und umgekehrt. Auch gute Fotografen oder DJs sollte man mindestens ein Jahr im Voraus buchen.
Was kann man delegieren?
Einig sind sich die Experten, dass vor allem am Hochzeitstag selbst Hilfe vonnöten ist. „Man hat als Brautpaar keine Zeit." Die Experten raten, einen festen Ansprechpartner  für die Dienstleister wie Fotografen, DJ oder Musiker zu benennen. Es gebe viele Paare, die sich für die Vorbereitungen einen Planer nicht leisten wollen oder können, aber für den Tag selbst jemanden engagieren. Auch Trauzeugen können dem Brautpaar hilfreich zur Seite stehen, doch nicht alle Trauzeugen sind Organisationstalente. Darum empfiehlt Thomas Sünder, Hochzeits-DJ und Ratgeberautor, mehrere Trauzeugen zu benennen oder aber die Aufgaben zu splitten: Trauzeugen auf der einen Seite und Zeremonienmeister, die sich um den Ablauf der Feier kümmern, auf der anderen.
Professionelle Hilfe kann man sich bei der Locationsuche holen, bei der Organisation der Wege und bei allem, was zu mieten ist - etwa einer Kutsche oder einer Limousine.
Woran sollte man nicht sparen?
Da sind sich alle Experten einig: am Fotografen. Denn der muss zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. „Er weiß, wie man sich verhält, und hat den Überblick“, sagt Helbach-Grosser. Außerdem sind Fotos eine bleibende Erinnerung. Weitere Bereiche, bei denen man etwas mehr Geld ausgeben sollte sind Essen, Trinken und Musik - wenn das läuft, dann läuft auch alles andere.