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Wilhelmshaven, Friesland, Top-Thema, Landtagswahl 2017, Aktuelles 2 - 15.10.2017


Landtagswahl 2017: Ansmann und Lies wiedergewählt


Stimmenzählung im Wilhelmshavener Ratssaal. Die Wahlhelfer arbeiten auf Hochtouren, um die Ergebnisse auszuwerten. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

In den Wahlkreisen Wilhelmshaven und im Landkreis Friesland lag die SPD bei beiden Stimmen deutlich vorn. Holger Ansmann und Olaf Lies ziehen erneut in den Landtag ein.


Von Hendrik Suntken

Wilhelmshaven - Im Wahlkreis 69 - Wilhelmshaven und im Wahlkreis 70 -  Friesland-Jade wird heute der neue niedersächsische Landtag gewählt. 

Von 8 bis 18 Uhr hatten die Wahlberechtigten Gelegenheit, ihre Stimmen abzugeben.

 
Das Endergebnis steht fest. Die SPD-Kandidaten Holger Ansmann (Wilhelmshaven) und Olaf Lies (Friesland-Jade) ziehen erneut in den Landtag ein. 

In der Ausgabe der "Wilhelmshavener Zeitung" vom Montag, 16. Oktober, finden Sie umfassende Wahlanalysen, Statements der Kandidaten und detaillierte Ergebnisse.

 

+++Update: 21:56 Uhr+++

 

Die letzten Hochrechnungen verheißen für die Rot-Grüne Landesregierung nichts Gutes. Eine Koalitionsmehrheit ist unwahrscheinlich. Dies wird die Regierungsbildung erschweren. Rechnerisch denkbar wären eine "Ampelkoalition" oder eine Große Koalition. Die Linke hat definitiv den Einzug in den Landtag nicht geschafft.

 

 

+++Update: 21:33 Uhr+++

 
Im Landkreis Friesland wurden alle 115 Wahlbezirke ausgezählt. Im Kreis waren 80.752 Menschen wahlberechtigt. 51.545 Menschen stimmten ab. Das entspricht einer Wahlbeteiligung von 63,83 Prozent.  Olaf Lies, SPD-Direktkandidat und niedersächsischer Wirtschaftsminister, zieht wieder in den Landtag ein. Er holte 55,02 Prozent der Erststimmen. CDU-Herausforderer Jens Damm konnte 25,24 Prozent der Wähler für sich gewinnen. 
Die weiteren Ergebnisse der Kandidaten: Heike Kliegelhöfer (Grüne) bekam 5,77 Prozent der Stimmen, 4,95 Prozent der Bürger stimmten für Jost Etzold (FDP), Stephan Möller (Linke) bekam 3,43 Prozent der Stimmen und 5,95 Prozent der Stimmen entfielen auf Ronald Harms (AfD). 

Die Aufteilung der Zweitstimmen in den ausgezählten Wahllokalen sieht wie folgt aus: SPD 45,14 Prozent, CDU 26,21 Prozent, Grüne 7,83 Prozent, FDP 8,3 Prozent, Linke 4,05 Prozent, AfD 5,9 Prozent, Sonstige 2,56 Prozent. 

 

 

 

+++Update: 20:37 Uhr+++

Das vorläufige Endergebnis im Wahlkreis Wilhelmshaven liegt vor. Alle 49 Wahlbezirke wurden ausgezählt. Von 62.014 Wahlberechtigten stimmten 33.519 Menschen ab (54,1 Prozent Wahlbeteiligung). 354 Erststimmen waren ungültig.

Holger Ansmann (SPD) wird die Jadestadt erneut im niedersächsischen Landtag vertreten. Er konnte 45,8 Prozent der Wähler überzeugen. Herausforderer Stephan Hellwig (CDU) errang 27,2 Prozent der Stimmen. 
Die weiteren Ergebnisse: Wilma Virginia Nyari (Grüne) 6 Prozent, Christian Ressel (FDP) 6 Prozent, Johann Wilms (Die Linke) 4,4 Prozent, Thorsten Moriße (AfD) 7,9 Prozent, Udo Striess-Grubert (Freie Wähler) 1,5 Prozent, Anja Sanchez Mengeler (Die Partei) 1,3 Prozent.

 
Die Zweitstimmen teilen sich auf die acht Parteien der Direktkandidaten wie folgt auf:

SPD 43,3 Prozent, CDU 25,5 Prozent, FDP 7,6 Prozent, Grüne 6,6 Prozent, Linke 5,4 Prozent, AfD 8,3 Prozent, Freie Wähler 1 Prozent, Die Partei 0,8 Prozent.

 

 

 

+++Update: 20:08 Uhr+++

Laut der fünften Hochrechnung von infratest dimap zeigt sich, dass eine erneute rot-grüne Landesregierung knapp möglich ist. Allerdings ist dies weiterhin fraglich. Laut ZDF-Politbarometer würde Rot-Grün weiterhin ein Sitz fehlen. Es wird knapp.



 

Der Parteiwechsel der Abgeordneten Elke Twesten von Bündnis90/Grüne zur CDU sorgte bekanntlich für die rasche Neuwahl. Bis dahin hatte die SPD lediglich eine knappe Mehrheit von einem Sitz im Landtag.

 

+++ Update:  19:42 Uhr+++

In Wilhelmshaven wurden 39 von 49 Wahlbezirken ausgezählt.  SPD-Direktkandidat Holger Ansmann erreicht 45,4 Prozent der ausgezählten Stimmen und würde damit erneut in den Landtag einziehen. Stephan Hellwig bekam 27,8 Prozent, Wilma Virginia Nyari (Grüne) 6,1 Prozent, Christian Ressel (FDP) 6,3 Prozent, Johann Wilms (Die Linke) 4,2 Prozent, Thorsten Moriße (AfD) 7,6 Prozent, Udo Striess-Grubert (Freie Wähler) 1,4 Prozent, Anja Sanchez Mengeler (Die Partei) 1,3 Prozent.

Die Zweitstimmen teilen sich auf die acht erfolgreichsten Parteien wie folgt auf:

SPD 42,7 Prozent, CDU 26,2 Prozent, FDP 8,0 Prozent, Grüne 6,8 Prozent, Linke 5,3 Prozent, AfD 8,0 Prozent, Freie Wähler 0,9 Prozent, Die Partei 0,8 Prozent. 

 

 

Im Landkreis Friesland liegt der Zählstand gerade bei 102 von 115 Wahlbezirken.
Olaf Lies, SPD-Direktkandidat und niedersächsischer Wirtschaftsminister, zieht wieder in den Landtag ein. Er holte 55,78 Prozent der Erststimmen. CDU-Herausforderer Jens Damm konnte 24,69 Prozent der Wähler für sich gewinnen. 
Die weiteren Ergebnisse der Kandidaten: Heike Kliegelhöfer (Grüne) bekam 5,52 Prozent der Stimmen, 4,82 Prozent der Bürger stimmten für Jost Etzold (FDP), Stephan Möller (Linke) bekam 3,44 Prozent der Stimmen und 5,75 Prozent der Stimmen entfielen auf Ronald Harms (AfD). 

Die Aufteilung der Zweitstimmen in den ausgezählten Wahllokalen sieht wie folgt aus: SPD 45,77 Prozent, CDU 25,78 Prozent, Grüne 7,67 Prozent, FDP 8,01 Prozent, Linke 4,12 Prozent, AfD 6,07 Prozent, Sonstige 2,56 Prozent. 

 

 

+++Update: 19:15 Uhr+++

Der Blick auf die Landesebene. 
Ministerpräsident Stephan Weil zeigte sich hochzufrieden. Es sei ein "großartiger Abend für die niedersächsische SPD", sagte er auf der SPD-Wahlparty in Hannover. Zu Beginn des Wahlkampfs lag die Partei rund Zwölf Prozentpunkte hinter der CDU. Die rasante Aufholjagd habe sich gelohnt.
SPD-Vorsitzender Martin Schulz lobte den niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil. "Was die Genossen und Genossinnen in den letzten Wochen geleistet haben, ist einzigartig", sagte Schulz vor Parteimitgliedern in Berlin. 
Bei der CDU herrscht hingegen betrübte Stimmung. Das eigene Wahlziel, stärkste Fraktion im Landtag zu werden, wurde verfehlt. Dennoch, so Spitzenkandidat Bernd Althusmann, trage man "politische Verantwortung für das Land". 

 



FDP-Spitzenkandidat Birkner mäkelte, dass die Partei auf ein besseres Ergebnis gehofft habe. Immerhin würde die Partei nun mit einer starken Fraktion in den Landtag einziehen. Eine "Ampelkoalition" mit SPD und Grünen schloss die Partei hingegen aus. 

 


Indes wird es immer wahrscheinlicher, dass die Linke den Einzug in den Landtag knapp verpasst hat. Um 19:28 Uhr lag die aktuelle Hochrechnung bei 4,6 Prozent. Rot-Grün wäre knapp möglich.

 

 


+++Update: 19:04 Uhr+++

Erste Ergebnisse aus Wilhelmshaven treffen ein. Bislang wurden acht von 49 Wahlbezirken ausgezählt. SPD-Direktkandidat Holger Ansmann erreicht 47,28 Prozent der ausgezählten Stimmen und würde damit erneut in den Landtag einziehen. Stephan Hellwig bekam 24,61 Prozent, Wilma Virginia Nyari (Grüne) 6,30 Prozent, Christian Ressel (FDP) 6,59 Prozent, Johann Wilms (Die Linke) 4,37x Prozent, Thorsten Moriße (AfD) 8,0 Prozent, Udo Striess-Grubert (Freie Wähler) 1,51 Prozent, Anja Sanchez Mengeler (Die Partei) 1,33 Prozent.

Die Zweitstimmen teilen sich auf die acht erfolgreichsten Parteien wie folgt auf:

SPD 43,69 Prozent, CDU 23,37 Prozent, FDP 8,19 Prozent, Grüne 6,85 Prozent, Linke 5,61 Prozent, AfD 8,68 Prozent, Freie Wähler 1,24 Prozent, Die Partei 0,83 Prozent. 

 

 

+++Update: 18:53 Uhr+++

Im Landkreis Friesland deuten erste Ergebnisse aus 40 von 115 Wahlbezirken auf einen Sieg von SPD-Direktkandidat Olaf Lies hin. Demnach erzielte der niedersächsische Wirtschaftsminister 54,52 Prozent der Erststimmen. CDU-Direktkandidat Jens Damm erreichte 25,14 Prozent der Stimmen. Die weiteren Ergebnisse der Kandidaten: Heike Kliegelhöfer (Grüne) bekam 5,88 Prozent der Stimmen, 5,44 Prozent der Bürger stimmten für Jost Etzold (FDP), Stephan Möller (Linke) bekam 3,49 Prozent der Stimmen und 5,53 Prozent der Stimmen entfielen auf Ronald Harms (AfD). 

Die Aufteilung der Zweitstimmen in den ausgezählten Wahllokalen sieht wie folgt aus: SPD 45,40 Prozent, CDU 25,180 Prozent, Grüne 7,73 Prozent, FDP 8,51 Prozent, Linke 4,16 Prozent, AfD 5,81 Prozent, Sonstige 2,60 Prozent. 

 

Die Stimmen in Wilhelmshaven werden noch ausgezählt. 

+++Update 18:00 Uhr+++


Die erste Prognose der Forschungsgruppe Wahlen deutet folgendes Ergebnis an: 

Die SPD erreichte 37 Prozent der Stimmen, CDU erzielte 35 Prozent. Die Grünen erreichten 8 Prozent, während die Linke momentan 4,5 Prozent der Wählerstimmen holte und somit noch um einen Einzug in den Landtag bangen muss. 7,5 Prozent der Wahlberechtigten stimmten für die FDP. 5,5 Prozent der Bürger stimmten für die AfD.

Wahlforscher beurteilten die Wahlbeteiligung als "mäßig". Bis anderthalb Stunden vor Wahlende stimmten rund 53,38 Prozent der 6,1 Millionen Wahlberechtigten ab. 2013 waren es zu einem ähnlichen Zeitpunkt rund 53,33 Prozent. Noch am Vormittag deutete sich laut heute.de eine höhere Beteiligung an. 

 

+++Ursprungsnachricht+++
Im Bereich Wilhelmshaven sind rund 62.000 Menschen wahlberechtigt. Acht Kandidaten wetteifern um das Direktmandat der Jadestadt. 

Erstmals wird die Gemeinde Jade im Landkreis Wesermarsch zum Wahlkreis 70 dazugezählt. Insgesamt sind rund 85500 Menschen in dem Gesamtbereich wahlberechtigt. Sechs Direktkandidaten kandidieren für einen Platz im Landtag in Hannover.

 

Die "Wilhelmshavener Zeitung" berichtet auf wzonline.de aktuell über die Wahl und informiert die Leser durch Push-Mitteilungen, über die WZ-App für iOS oder die Epaper-Apps für iOS und Android über aktuelle Entwicklungen und Ergebnisse. Die Themenseite mit allen WZ-Artikeln zur Landtagswahl ist unter bit.ly/WZ-LTW17 zu erreichen.






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