Benutzernamen vergessen?
 
Passwort vergessen?
 
Wozu anmelden?

Friesland, Aktuelles 2, Bundestagswahl 2017 - 29.08.2017


IHK-Diskussionsrunde zur Bundestagswahl: Konkrete politische Vorstellungen, aber wenig Zahlen


Die Bundestagskandidaten (v. li.) Achim Postert (AfD), Siemtje Möller (SPD), Hendrik Theemann (FDP), Hans-Werner Kammer (CDU, vorne), Alexander von Fintel (Grüne), Udo Striess-Grubert (Freie Wähler) mit Moderatorin Katharina Guleikoff und Dr. Thomas Hildebrandt (IHK) und Michael Engelbrecht als Gastgeber. WZ   -Foto:    Gabriel-jürgens

Die Bundestagskandidaten (v. li.) Achim Postert (AfD), Siemtje Möller (SPD), Hendrik Theemann (FDP), Hans-Werner Kammer (CDU, vorne), Alexander von Fintel (Grüne), Udo Striess-Grubert (Freie Wähler) mit Moderatorin Katharina Guleikoff und Dr. Thomas Hildebrandt (IHK) und Michael Engelbrecht als Gastgeber. WZ-Foto: Gabriel-jürgens

Die Bundestagskandidaten des Wahlkreises stellten sich den Fragen des IHK-Beirates in Jever.


 

Von Malte Kirchner

Jever - „Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor.“ Das Zitat aus Goethes Faust wird in den Medien zwar oft bemüht, aber wer gestern nach der Podiumsdiskussion des IHK-Beirates Wilhelmshaven/Jever mit einigen Zuhörern sprach, bekam das Gefühl, dass sich zumindest einige Teilnehmer im Immobilienzentrum Jever nach den vorherigen zwei Stunden wohl genau so fühlten.

Dabei sollte das von Katharina Guleikoff moderierte Gespräch mit sieben der neun Bundestagsabgeordneten vor ausgewählten Vertretern der Wirtschaft und der Industrie- und Handelskammer eigentlich mehr Klarheit vor der Wahl schaffen.

Vielleicht lag das beschriebene Gefühl daran, dass die Kandidaten vielfach zu sehr im Ungefähren blieben und sich vor konkreten Festlegungen scheuten. Das fing bereits beim ersten Thema - der Digitalisierung - an. Außer Alexander von Fintel (Grüne), der zehn Milliarden Euro in den Breitbandausbau stecken möchte, die er aus dem Verkauf der Telekom-Anteile des Bundes refinanzieren will, blieben die anderen auf dem Podium eine konkrete Zahl schuldig, obwohl die Moderatorin immer wieder nachhakte. Hans-Werner Kammer (CDU) wies auf die beschlossenen fünf Milliarden Euro für den Ausbau hin.

Mit seiner Position, dass dies aber nicht genügt und künftig mehr als 50 Megabit pro Sekunde gefragt sind, war er in bester Gesellschaft. Alle Kandidaten möchten über den Bundestag schnelleres Netz ermöglichen: Der eine mehr in Schulen (Dr. Holger Onken, Linke), die andere in der Digitalisierung der Verwaltung, um besseren Bürgerservice anzubieten (Siemtje Möller, SPD). Hendrik Theemann (FDP) möchte dafür ein eigenes Ministerium einrichten, während Udo Striess-Grubert (Freie Wähler) mit einem Sonderberatungsfonds für kleine und mittelständische Unternehmen schnell Fakten schaffen möchte. Ähnlich die Haltung von Achim Postert (AfD). Er forderte zusätzlich ein zeitliches Ziel ein.

 

 


Lesen Sie den vollständigen Artikel in der "Wilhelmshavener Zeitung"
Digitale Ausgabe: WZ vom 29.08.2017
Kurzbeschreibung:

Soko "Kardio": 84 weitere Klinik-Morde +++ Gästehaus: Verkauf ist vorerst vom Tisch +++ MTV Jever und TuS Glarum trafen sich zu Kreis Einzelmeisterschaften
Seitenzahl: 28
PDF Größe: 9,8 MB
Preis inkl. MwSt.
Einfach Online kaufen und sofort lesen!
1,60 €