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Wilhelmshaven, Bundestagswahl 2017, Aktuelles 2 - 25.09.2017


Herausforderer sehen sich nicht als Verlierer


In der Stadthalle wurden ab 18 Uhr die Wahlurnen mit  den Briefwahlstimmen umgekippt und die Ergebnisse ausgezählt. (von links) die Wahlhelfer Wilfried Christoffers, Angelika  Christoffers, Ute Ries, Federico Grubisch, Mario Atzesdorfer und Astrid Broda.   WZ-Foto:    Gabriel-Jürgens

In der Stadthalle wurden ab 18 Uhr die Wahlurnen mit den Briefwahlstimmen umgekippt und die Ergebnisse ausgezählt. (von links) die Wahlhelfer Wilfried Christoffers, Angelika Christoffers, Ute Ries, Federico Grubisch, Mario Atzesdorfer und Astrid Broda. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

Die WZ befragte Direktkandidaten neben den Hauptakteuren Siemtje Möller (SPD) und Hans-Werner Kammer (CDU). Der Kandidat der AfD wollte sich gestern Abend nicht äußern.


 

Von Maik Michalski, Malte Kirchner und Michael Hacker

Wilhelmshaven/Friesland - Überwiegend postiv bewerten die Kandidaten um das Direktmandat im Wahlkreis 26 sowie die Kreisvorsitzenden der SPD und der CDU die Ergebnisse.

FDP-Kandidat Hendrik Theemann (FDP) aus Jever sprach von einem „großartigen Ergebnis“. Nachdem die Liberalen vor vier Jahren noch an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert waren, reichte es in diesem Jahr zu einem zweistelligen Ergebnis. Theemann selbst hat zwar das Direktmandat verpasst, ist mit seinem persönlichen Abschneiden dennoch zufrieden.

Von einem „akzeptablen Ergebnis“ sprach gestern Abend Alexander von Fintel, Kandidat von Bündnis 90/Die Grünen aus Wilhelmshaven. „Die Erststimmen interessieren uns nicht so sehr. Ich ging angesichts von Umfragewerten im Vorfeld von noch schlechteren Werten aus“, so von Fintel, der 7542 Stimmen holte.

„Zufrieden, aber nicht enthusiastisch“, bezeichnete Dr. Holger Onken von der Partei „Die Linke“ das Ergebnis im Wahlkreis. Mit 5,92 Prozent (8126 Stimmen) habe man sich im Vergleich zur vergangenen Wahl um rund zwei Prozent gesteigert, dennoch sei das Gesamtresultat in der Bundesrepublik nicht wie erhofft.

Achim Postert von der Alternative für Deutschland (AfD) aus Esens wollte sich gestern auf Nachfrage der „Wilhelmshavener Zeitung“ nicht zum Ausgang des Wahlergebnisses äußern. Als Grund nannte er die Podiumsdiskussion von WZ, Radio Jade und VHS, wo er sich ausgegrenzt und nicht fair behandelt gefühlt habe.

Als „eindeutiger Wahlsieger“ bezeichnete sich Andreas Tönjes (Die Partei) aus Wilhelmshaven. Es sei mit 1,27 Prozent oder 1748 Stimmen das „beste Ergebnis seit Ende des Zweiten Weltkrieges und seit dem Mauerfall“.

Weitere Stimmen lesen Sie in der Ausgabe der Wilhelmshavener Zeitung vom Montag, 25. September.

 

Weitere Informationen und Artikel zur Wahl gibt es in unserem Themenportal.