Wilhelmshaven

16.01.2018


Viele Schüler wollen in der Region bleiben


In 50 Workshops zeigen Referenten aus vielen Bereichen dem elften Jahrgang des NGW Berufswege auf. Bundeswehr und Polizei gelten als attraktive Arbeitgeber.


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Apotheker Volker Budde berichtete einer Gruppe von Schülern über die Berufswege  als Apotheker, Pharmazeutisch-technischer Assistent und Pharmazeutisch-kaufmännischer Assistent.   WZ-Foto:    Lübbe

Apotheker Volker Budde berichtete einer Gruppe von Schülern über die Berufswege als Apotheker, Pharmazeutisch-technischer Assistent und Pharmazeutisch-kaufmännischer Assistent. WZ-Foto: Lübbe

 

Von Ursula Grosse Bockhorn

Wilhelmshaven - Das Gute liegt so nahe - auch die Chancen für die berufliche Zukunft. Das soll der Studien- und Berufsorientierungstag des Neuen Gymnasiums den Schülern vor Augen führen.

In 50 Veranstaltungen zeigten gestern 40 Referenten den 115 Schülern des elften Jahrgangs Möglichkeiten auf, wie sie den jeweils passenden Beruf finden können. Schulleiter Stefan Fischer freute sich über die Breite und Vielfalt der Informationsangebote, die Sonja Heykes, Fachobfrau Politik-Wirtschaft der Schule, organisiert hatte.

Die Jade Hochschule und ebenso die Hochschule Emden/Leer, die IT & Business School Oldenburg und die Hanze University Groningen wiesen auf Studienmöglichkeiten in unterschiedlichen Fachrichtungen hin. Sparkasse und Versicherungen, Nordfrost und Premium Aerotec, EWE TEL, aber auch die Johanniter stellten Ausbildungsberufe vor. Dabei ging es nicht zuletzt um duales Studium, das Theorie und Praxis verbindet. Die Stadt Wilhelmshaven, die die sozialen Berufe ins Blickfeld rückte, Polizei, Zoll und erstmals das Amtsgericht präsentierten sich und den öffentlichen Dienst als attraktiven Arbeitgeber und trugen, wie Sonja Heykes feststellte, dazu bei, dass die Schüler verstärkt auf Chancen in Wilhelmshaven aufmerksam gemacht werden.

Das kommt einer Tendenz entgegen, die Sonja Heykes - ebenso wie Jens Homberg von der Agentur für Arbeit in Wilhelmshaven - bemerken. Zum einen wollen mehr Schüler als früher sich nicht von Familie und Freunden trennen. Wichtiger als der Traumberuf sei die Möglichkeit, in oder in der Nähe von Wilhelmshaven zu bleiben. Auf 20 Prozent schätzt Jens Homberg deren Anteil. Möglicherweise liege das Anwachsen in den vergangenen Jahren an der Verkürzung der Schulzeit um ein Jahr, die dazu führte, dass viele Abiturienten noch nicht volljährig sind. In etwa genauso viele indes wollten unbedingt weg, egal in welchem Beruf. Die große Mehrheit aber suche erst den Beruf aus und entscheide sich dann, wo es hingehen soll. Aber auch das Interesse an einem Auslandsjahr im Anschluss an die Schulzeit ist ungebrochen.