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Wilhelmshaven

23.03.2018


Symbol für sympathische Weltoffenheit


Der Entwurf für das Wattenmeer-Partnerschaftszentrum wurde ausgezeichnet. 3,6 Millionen Euro steuert die Stadt bei, vier Millionen der Bund.


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Freuen sich auf die Umsetzung des Entwurfs: (v.li.) Stadtbaurat Oliver Leinert, Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies, Thomas Borchers (Bundesumweltministerium), Jaap Verhulst (Delegation der Niederlande), Architektin Dorte Mandrup, Hans Christian Karsten (Delegation Dänemarks), Jury-Vorsitzende Prof. Dr. Sabine Baumgart und Hubertus Hebbelmann (Niedersächsisches Umweltministerium). WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

Wilhelmshaven/sun -  Er habe sich verliebt, gestand Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies, als er am Donnerstag im Wattenmeer-Besucherzentrum zur Siegerehrung des Wettbewerbs um den Neubau des „Trilateralen Weltnaturerbe Wattenmeer Partnerschaftszentrums“ auf dem Banter-See-Park sprach.

Die neue Liebe gilt dem Siegerentwurf der dänischen Architektin Dorte Mandrup. Es könne fast keinen schöneren geben, schwärmte der SPD-Politiker und lobte vor allem die Transparenz des geplanten Baus.

Es sei eine komplexe Aufgabe gewesen, die die teilnehmenden 14 namhaften Architekturbüros zu lösen hatten, erläuterte die Vorsitzende der Jury, Prof. Dr. Sabine Baumgart vor Vertretern der Wattenmeerländer, Dänemark, Niederlande und Deutschland, des Gemeinsamen Wattenmeersekretariats und der Nationalparkverwaltung.

Es galt nicht nur ein Büro- und Tagungszentrum zu entwerfen und dabei einen alten Bunker zu integrieren. Darüber hinaus sollte der Entwurf auch die städtebauliche Entwicklung des gesamten Geländes mitbedenken. Dorte Mandrup sei es gelungen, im Außenbereich den ständigen Wechsel von Wasser und Land spielerisch aufzugreifen, während das Gebäude die Härte und Massigkeit des Bunkers thematisch verwende, um sie durch filigrane Elemente zu konterkarieren und aufzulösen. „Das Schlüsselwort für diesen Entwurf heißt spektakuläre Einfachheit.“

Stadtbaurat Oliver Leinert, der die Gäste im Namen der Stadt begrüßte, dankte dem Rat der Stadt, dass er 3,6 Millionen Euro an Eigenmitteln im Wirtschaftsplan des städtischen Eigenbetriebs Grundstücke und Gebäude bereit gestellt habe. Ebenso wenig selbstverständlich sei die Förderung durch den Bund mit vier Millionen Euro aus dem Bundesprogramm „Nationale Projekte des Städtebaus“. Die für Niedersachsen vorgesehenen Mittel flössen komplett in dieses Projekt. „Das geht nicht ohne Fürsprecher und Solidarität“, sagte Leinert und bedankte sich bei den Nachbarkreisen und Frieslands Landrat Sven Ambrosy ebenso wie beim Land Niedersachsen.