Wilhelmshaven

27.10.2011


Stehende Ovationen für OB Menzel


Neun Redner sprachen vor dem zu Verabschiedenden. Sie geizten nicht mit Lob und erinnerten an gemeinsam Erlebtes.


Mit einer sehr persönlichen Geste verabschiedete sich Eberhard Menzel von seinem Amt als OB und wandte sich seiner neuen Freiheit, seiner Familie, zu.     WZ-FOTO:    Gabriel-Jürgens

Mit einer sehr persönlichen Geste verabschiedete sich Eberhard Menzel von seinem Amt als OB und wandte sich seiner neuen Freiheit, seiner Familie, zu. WZ-FOTO: Gabriel-Jürgens

Von Maik Michalski


Wilhelmshaven - Stehende Ovationen gab es gestern Abend zum Abschluss des ­offiziellen Teiles der Feier zum Abschied von Oberbürgermeister Eberhard Menzel. Am Ende der zusammen knapp zweieinhalbstündigen Redezeit erhoben sich die 300 geladenen Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Marine, Kirchen, Vereinen und Verbänden von ihren Sitzen im „Pumpwerk“ und applaudierten Menzel.

Dieser tritt Ende Oktober nach 25 Jahren als Oberbürgermeister in den Ruhestand.


Zuvor hatte sich OB Menzel sich eine Garderobe auf die Bühne stellen lassen, auf die er nacheinander das Sakko seines dunklen Anzuges, die rote Krawatte und sein weißes Hemd hängte. Zum Vorschein kam ein weißes T-Shirt mit der Aufschrift „Die Freiheit naht!“. Zusammen mit seinem Enkel Paul entrollte er das passende Banner: „Sie (die Freiheit) heißt: Uschi, Wiebke, Jan, Paul, Lotta, Sarah und Andreas“ - gemeint waren seine Frau, seine Kinder, Enkel und Angeheirateten. Menzel ging in seiner Ansprache auf alle seine neun Vorredner ein. Zum Schluss bedankte er sich in sehr persönlichen Passage bei seinen engsten Angehörigen für deren Treue und entschuldigte sich bei ihnen für Entbehrungen, die das Amt mit sich gebracht hat.


Ferner dankte Menzel allen Mitarbeitern, besonders denen in seiner nächsten Nähe, aber auch allen „2500 Menschen, die täglich ihr Bestes im Konzern Stadt leisten“.


Der ehemalige Pressesprecher der Stadt, Michael Konken (heute Vorsitzender des Deutschen Journalisten-Verbandes), führte durch den Abend. Für Musik sorgte das „International Vagabond ­Orchestra“.


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