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Wilhelmshaven

01.07.2008


Mit der „Sachsen“ auf Premierentour


Zum Kommandantenwechsel auf der Fregatte „Sachsen“ kam auch der Sächsische Staatsminister der Justiz, Gerd Mackenroth. Er lud die Besatzung in den Freistaat ein.


newsimport

Begrüßung und Abschied auf der „Sachsen“: Der Kommander des 2. Fregattengeschwaders, Kapitän zur See Michael Budde (Mitte), übergab das Bordkommando von Fregattenkapitän Hardy Hübener (r.) an Fregattenkapitän Markus Nolte. WZ-FOTO: LÜBBE

Wilhelmshaven/mü - Er sei oftmals gefragt worden, wieviele Sachsen eigentlich an Bord der Fregatte „Sachsen“ Dienst täten, berichtete gestern der scheidende Kommandant Hardy Hübener (44) während des Kommandoübergabezeremoniells im Marinestützpunkt. „Wir sind alle Sachsen“, laute dann seine Antwort, „wir unterscheiden nur in normale und sächsischere Sachsen.

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Ein Indiz für eine „lebendige Patenschaft zwischen Schiff und Bundesland“, betonte der Fregattenkapitän, der nach knapp drei Jahren an Bord jetzt an Land wechselt, um im Marinestützpunkt Gruppenleiter beim Kommando Marine-Führungssysteme zu werden.

Weiteres Indiz für die gute Verbindung von der Nordseeküste ins Binnenland: Das Kommen des Sächsischen Staatsministers der Justiz, Gerd Mackenroth, der auch die Grüße des Ministerpräsidenten überbrachte („Wir brauchen unseren neuen Ministerpräsidenten auf der Kommandobrücke in Sachsen derzeit dringender als die Fregatte ihren Patenonkel“).

Dass diese beiden „Kommandowechsel“ nahe beieinanderlägen, sei sicher Zufall, nicht aber die Patenschaft, die nun schon neun Jahre Bestand habe. Mackenroth erinnerte in diesem Zusammenhang mit Dank noch einmal an die im August 2002 geleistete „großartige Hilfe“ der „Sachsen“-Besatzung bei der Jahrhundert-Flut. „Kommen Sie zu uns!“, lud der Minister ein, „und nicht erst bei einer neuerlichen Flut, vor der wir verschont bleiben mögen.“

Und es gibt noch mehr Verbindungen: Zum Beispiel den aktiven Freundeskreis der „Sachsen“ und die Kontakte zur Panzergrenadierbrigade 37 – ganz zu schweigen vom sächsischen Bier, das als Hausmarke an Bord ausgeschenkt wird.

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