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Wilhelmshaven

06.10.2017


Meilenstein fürs Partnerschaftszentrum


Umweltstaatssekretärin Almut Kottwitz überreichte einen Förderbescheid über 730.000 Euro für die Altlastensanierung am Banter See. Im April 2018 sollen die Arbeiten beginnen.


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Freuten sich über den Förderbescheid: Annika Bostelmann (von links, Gemeinsames Wattenmeersekretariat), Magrita Sobottka (Nationalpark Niedersächsiches Wattenmeer), Sascha Klöpper (Wattenmeersekretariat), Staatssekretärin Almut Kottwotz, Stadtbaurat Oliver Leinert, OB Andreas Wagner, Simone Groh (GGS), Susanne Heuer (Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim) und Norman Grabow (Nationalpark Nds. Wattenmeer).    WZ-Foto:     Lübbe

Freuten sich über den Förderbescheid: Annika Bostelmann (von links, Gemeinsames Wattenmeersekretariat), Magrita Sobottka (Nationalpark Niedersächsiches Wattenmeer), Sascha Klöpper (Wattenmeersekretariat), Staatssekretärin Almut Kottwotz, Stadtbaurat Oliver Leinert, OB Andreas Wagner, Simone Groh (GGS), Susanne Heuer (Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim) und Norman Grabow (Nationalpark Nds. Wattenmeer). WZ-Foto: Lübbe

 

Von Meike Hinze

Wilhelmshaven - Auf den ersten Blick ging es beim Besuch der niedersächsischen Umweltstaatssekretärin Almut Kottwitz um die Altlastensanierung des Banter-See-Ufers. In Wirklichkeit steht der Förderbescheid, den sie gestern Oberbürgermeister Andreas Wagner überreichte, für viel mehr: Die 730 000 Euro sind ein Meilenstein und gleichzeitig auch der Auftakt für den Bau des Trilateralen Weltnaturerbe Wattenmeer Partnerschaftszentrums (TWWP), das - wie berichtet - auf dem Gelände des „Banter-See-Parks“ entstehen soll.

Geplant ist die gemeinsame Verwaltungseinheit der drei Wattenmeerländer - Dänemark, Niederlande und Deutschland - auf der brach liegenden Fläche rund um den Bunker. Die Boden- und Grundwasserflächen sind jedoch verseucht und müssen vor dem Bau von den Altlasten befreit werden. „Das ist der zweite große Schritt bei der Bodenreinigung rund um den See“, so Wagner. Nach „Klein Wangerooge“ am Südufer sei nun diese Stelle an der Reihe.

„Wir haben uns dabei für die aufwendigere Variante entschieden“, erklärte Simone Groh, Betriebsleiterin des Eigenbetriebes „Grundstücke und Gebäude der Stadt Wilhelmshaven“ (GGS). Statt die Fläche zu versiegeln, wird der verseuchte Boden entfernt und durch neuen ersetzt. „Diese naturfreundlichere Vorgehensweise passt auch besser zum geplanten Partnerschaftszentrum“, betonte Wagner. Im April 2018 soll mit den Arbeiten begonnen werden, die Fertigstellung ist für Mitte des Jahres geplant. Der Bau des TWWP soll sich direkt daran anschließen.