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Wilhelmshaven

24.08.2012


Ergänzung der Maritimen Meile: Bunker als Museum nutzen


Als Museum könnte sich der vordere der beiden Bunker als touristisches Angebot in die Maritime Meile einfügen. Das ist zumindest die Idee einer Bürgerinitiative zum Erhalt der Bauwerke.


Engagieren sich für den Erhalt der Bunker bei der Banter Kaserne (Von links): Horst Walzner, Anette Maisner, Holger Raddatz, sowie Frank Uwe und Meike Walpurgis.     WZ-FOTO:    Knothe

Engagieren sich für den Erhalt der Bunker bei der Banter Kaserne (Von links): Horst Walzner, Anette Maisner, Holger Raddatz, sowie Frank Uwe und Meike Walpurgis. WZ-FOTO: Knothe

Von Kristin Hilbinger


Wilhelmshaven - Wilhelmshaven hat eine wechselvolle Geschichte. Als Kriegshafen künstlich aus dem Boden gestampft ist Wilhelmshaven als Marinestadt noch heute eng mit dem Militär verbunden. Das Thema Krieg ist von der Geschichte der Stadt untrennbar.

Davon zeugen noch knapp 40 von ehemals mehr als 120 Bunker in der Stadt.


Zwei davon sind gerade erst an der Hannoverschen Straße abgerissen worden, um dort am Nordhafen den Weg für Industrieansiedlungen und somit auch für die ersehnte Schaffung von Arbeitsplätzen frei zu machen. Die zuletzt dem Erdboden gleich gemachten Mannschaftsbunker waren vom Typ 750 - das heißt, sie haben zu Kriegszeiten mindesten 750 Menschen Schutz vor Fliegerangriffen geboten. Baugleiche Relikte aus der Vergangenheit gibt es laut dem Bunker-Experten Holger Raddatz in ganz Deutschland frei zugänglich nur noch in Wilhelmshaven. Auf dem Gelände der ehemaligen Banter Kaserne stehen noch zwei Bunker dieser Art.


Zwar gibt es bisher keinen konkreten Beschluss, auch sie zu beseitigen. Im Gespräch war das im Rahmen eines Gesamtkonzeptes für das Areal Banter Kaserne allerdings immer wieder. „Das muss unbedingt verhindert werden“, findet Raddatz. Er will aus dem vorderen Bunker auf dem Gelände gegenüber dem Columbia-Hotel ein Museum machen. Denn: „Der Bunker ist technisch noch beinahe vollständig ausgestattet.“ Raddatz findet, der Bunker müsse als Erinnerung an eine schlimme Zeit und als Mahnmal für die Zukunft unbedingt erhalten bleiben.


Mehr lesen Sie heute in der „Wilhelmshavener Zeitung“.




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Digitale Ausgabe: WZ vom 24.08.2012
Kurzbeschreibung:

Die Kaufleute der Innenstadt Wilhelmshavens wollen ihre Interessen und Krfte bndeln +++ KW-Brcke: Sanierung fast abgeschlossen +++ STV Voslapp empfngt SV Gdens
Seitenzahl: 34
PDF Größe: 17,8 MB
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