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Wilhelmshaven

09.02.2018


Dänin baut Wattenmeer-Zentrum


Die Jury prämierte den Vorschlag der Architektin. Dass die Stadt Wilhelmshaven mit städtebaulichen Projekten in einer hohen Liga spielt, zeigte die Qualität der Entwürfe zum Bau im Banter-See-Park.


So sieht das Internationale Weltnaturerbe-Wattenmeer-Partnerschaftszentrum im Banter-See-Park im Entwurf aus. In den  Kubus ist der bestehende Bunker integriert.     WZ-Foto:  Michalski

So sieht das Internationale Weltnaturerbe-Wattenmeer-Partnerschaftszentrum im Banter-See-Park im Entwurf aus. In den Kubus ist der bestehende Bunker integriert. WZ-Foto: Michalski

 

Von Maik Michalski

Wilhelmshaven - Ein großer Glaskubus, der über den bestehenden Bunker gestülpt ist: So sieht der Siegerentwurf zum Bau des Internationalen Weltnaturerbe-Wattenmeer- Partnerschaftszentrums am Banter-See-Park aus.

Als Gewinnerin des internationalen Wettbewerbes wurde von der Jury, die am Mittwoch in Wilhelmshaven tagte, die Arbeit der dänischen Architektin Dorte Mandrup aus Kopenhagen prämiert. Dadurch haben die Vorbereitungsarbeiten zum Bau des Trilateralen Weltnaturerbe-Wattenmeer-Partnerschaftszentrums der drei Länder Deutschland, Dänemark und den Niederlanden einen neuen Meilenstein erreicht. Die Dänin Mandrup hat 2017 das Wattenmeerzentrum in Dänemark gebaut.

Das Zentrum soll die internationale Adresse der Wattenmeer-Zusammenarbeit werden und als international wahrnehmbares Symbol für den Schutz des einzigartigen Weltnaturerbes Wattenmeer von Den Helder in den Niederlanden bis nach Esbjerg in Dänemark stehen, heißt es in der gemeinsamen Pressemitteilung des Umweltministeriums in Hannover und der Stadt Wilhelmshaven.

„Der Wettbewerb war hochkarätig besetzt. Das enorme Interesse und die hohe Qualität der eingereichten Entwürfe zeigen einmal mehr, in welcher Liga wir in Wilhelmshaven mit unseren städtebaulichen Projekten spielen“, so Stadtbaurat Oliver Leinert.

Das Besondere an diesem Entwurf sei die Darstellung der „Welt zwischen den Welten“. Es sind Flächen, die ständig ihr Gesicht ändern, sie spiegeln sich wie die Gezeiten. Damit sei das Gebäude eine kreative Abstraktion des Wattenmeeres.