Wilhelmshaven

23.02.2018


Bis Ende März wird weiter "aufgeräumt"


Neben Bunkern fördern die Ausgrabungen auf der Wiesbadebrücke auch so manche Überraschung zutage. Gefunden wurde ein weiterer Betonkoloss.


Dieser in den Unterlagen von „Spar und Bau“ verzeichnete Bunker auf der Wiesbadenbrücke wurde abgerissen.    Foto:    Gerdes/p

Dieser in den Unterlagen von "Spar und Bau" verzeichnete Bunker auf der Wiesbadenbrücke wurde abgerissen. Foto: Gerdes/p

Bei Abrissarbeiten zufällig entdeckt: Bei diesem überdimensionalen Betonteil dürfte es sich vermutlich um einen Wassertank gehandelt haben. Foto: Gerdes/p

Bei Abrissarbeiten zufällig entdeckt: Bei diesem überdimensionalen Betonteil dürfte es sich vermutlich um einen Wassertank gehandelt haben. Foto: Gerdes/p

 

Von Maik Michalski
Wilhelmshaven - Die Abbruch- und Abrissarbeiten auf der Wiesbadenbrücke sollen wie geplant bis Ende März abgeschlossen sein. Dies hat Meike Heiner Gerdes, Technischer Berater in der Bauabteilung der Wilhelmshavener Wohnungsbaugenossenschaft „Spar und Bau“ auf Anfrage der WZ bestätigt.

Zuletzt war ein in den Unterlagen markierter Tiefbunker abgerissen worden. Dieser Bunker war 28 Meter lang, 20 Meter breit und 5,5 Meter tief. Die Stahlbetonwände waren 1,80 Meter dick, die Decke 1,50 Meter.

Zudem wurde bei den Ausgrabungen ein Betonteil freigelegt, das dem ersten Anschein nach auch ein Bunker hätte sein können. Bei näherer Betrachtung stellte sich der Koloss als zwei aneinandergesetzte Bauwerke heraus. „Der erste Teil könnte ein Wassertank beziehungsweise eine Zisterne gewesen sein“, schätzt Gerdes. „Vielleicht wissen ja WZ-Leser, was dies gewesen ist?“ Der zweite Gebäudeteil war ein massiver Betonquader.