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Zukunft im Süden - 14.09.2017


Premiumburger mit Nachhaltigkeitswert


Foto: Karasch

Thomas Foege ist Inhaber des „Burgerstop“ in der Adolfstraße. Foto: Karasch

Seit 2015 gibt es in der Adolfstraße den "Burgerstop". Thomas Foege serviert hier ungewöhnliche Burger-Kreationen.


 

Von Henning Karasch

Südstadt - Beim „Burgerstop“ in der Adolfstraße 10 werden die Gäste verführt, einmal Ungewöhnliches auszuprobieren, wie den Banane-Toblerone-Burger oder vegane Kreationen mit Burgerpatties aus Sellerie oder Couscous.

Die Burger beim Burgerstop sind „ohne Schnickschnack“, und die Gäste können die Herkunft der Zutaten nachvollziehen. Inhaber Thomas Foege legt höchsten Wert auf Qualität und Nachhaltigkeit seiner Produkte. Das Fleisch für die Premiumburger wird aus Verantwortung gegenüber dem Tier direkt vom Erzeuger, einem bio-zertifizierten Betrieb in Winkelsheide, bezogen und frisch im Burgerstop verarbeitet. In dieser Bio- und Naturlandzüchtung bleiben die Kälber länger bei der Mutterkuh und bekommen die Muttermilch auf natürlichem Wege. Weideflächen wurden nicht mit Kunstdünger behandelt. Kraftfutter stammt aus unbehandeltem Getreide. Im Stall sind jeweils zehn Quadratmeter Platz pro Tier. Das Fleisch hat einen niedrigen Cholesteringehalt, und der Anteil an Omega drei-Fettsäuren, Vitaminen und Eisen ist besonders hoch.

Thomas Foege überlegt, ob er beim Fleisch sogar halal anbieten soll. Bei allen Zutaten stehen Geschmack, Frische und Qualität im Vordergrund. Die Röstzwiebeln bereitet der 30-Jährige ebenso täglich selbst zu wie die Soßen nach eigener Rezeptur. Sie werden mit natürlichen Zutaten ohne Geschmacksverstärker oder künstliche Zusatzstoffe zubereitet. Auch für die Brötchen hat er ein eigenes Rezept. Auf der Speisenkarte finden die Gäste auch knackfrische Salate mit Thunfisch, Pute oder Mozzarella sowie als Getränke Fritz-Limonaden und Mate-Tee. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist für alle Seiten fair.

Der Burgerstop zog im September 2015 von der Ruseler­straße in die Adolfstraße. Das Lokal wurde mit viel Eigenleistung komplett renoviert. Der Burgerstop ist bei Lieferheld und Pizza.de gelistet. Selbstabholer kommen aus der ganzen Stadt und dem Umland. Seit September 2016 gibt es auch einen Burgerstop in Varel.

Nachhaltigkeit ist Thomas Foege besonders wichtig. So bezieht er Strom aus regenerativer Energie. Der Umwelt zu Liebe werden Burger zum Mitnehmen statt in Hartschaumplastikschalen in recyclebare Schalen aus Zuckerrohr verpackt.

Der beliebteste Burger ist der kräftig-herzhafte Westernburger mit drei Scheiben Speck, berichtet Thomas Foege. Er hat in Carolinensiel eine Ausbildung zum Hotelfachmann absolviert und die Prüfung zum staatlich geprüften Betriebswirt für das Hotel- und Gaststättengewerbe an der Hotelfachschule Emden abgelegt. Drei Monate verbrachte der 30-Jährige in Südafrika, um an seinem Englisch zu feilen. Manchmal hat er Fernweh, gesteht er, denn die Menschen in Südafrika seien so herzlich.

In Bant sei die Nachbarschaft aber auch toll, und die Geschäftswelt entwickle sich positiv, hat Thomas Foege beobachtet. Mit dem Burgerstop möchte er einen positiven Beitrag für die Gesellschaft und die Region leisten. Jeden letzten Mittwoch im Monat ist hier Ehrenamtstag. An diesem Tag bekommen alle, die sich ehrenamtlich in Wilhelmshaven engagieren, alle Burger 30 Prozent ermäßigt. Zudem erhalten alle regelmäßigen Blutspender, die mindestens alle sechs Monate spenden, einen dauerhaften Rabatt auf die Menüpreise.

Mitglieder der Do it yourself-Werkstatt e.V. bekommen 20 Prozent Rabatt auf Burger.

Am Sonnabend, 23.September, ist der Burgerstop beim Südstadtfest dabei. Gefeiert wird auf dem Gelände des früheren Jade-Bads, wo im Sommer die Suedbar zu Veranstaltungen einlud. Thomas Foege wird seinen Gästen dort drei Sorten Burger, darunter Kreationen mit Grünkohl-Hanf-Patties, Pommes frites aus Süßkartoffeln, Käse-Lauch-Suppe und klassische Bratwurst anbieten.