Sport

24.03.2014


SVW: Kämpferische Leistung wurde nicht belohnt


Angelos Eleftheriadis sah die gelb-rote Karte. Den Ehrentreffer erzielte Alessandro Ficara per Foulelfmeter.


Serhan  Zengin setzt sich im Zweikampf gegen Kai Pröger (links) und Musa Karli (rechts) durch.     WZ-FOTOs:    Gabriel-Jürgens

Serhan Zengin setzt sich im Zweikampf gegen Kai Pröger (links) und Musa Karli (rechts) durch. WZ-FOTOs: Gabriel-Jürgens

Von Frank Dresen

Oldenburg - Die Luft im Abstiegskampf der Fußball-Regionalliga wird für den SV Wilhelmshaven immer dünner. Am Sonntag hatte die Mannschaft von Trainer Farat Toku trotz guter kämpferischer Leistung beim VfB Oldenburg vor 2540 Zuschauern im Marschwegstadtion mit 1:4 (0:2) das Nachsehen. „Es ist so frustrierend. Wir haben so viel investiert, und am Ende kommt nichts dabei raus“, brachte Mannschaftskapitän Christopher Braun die Stimmung kurz nach dem Abpfiff auf den Punkt.

Und er hatte Recht. Die Jadestädter begannen konzentriert und stellten sich dem erwarteten Sturmlauf der Oldenburger mutig entgegen. Braun: „Wir wollten uns für die schlechte Leistung gegen Braunschweig rehabilitieren. Das ist uns in kämpferischer Hinsicht auch gelungen“. Erst in der 13. Minute sorgte eine Artistikeinlage in Form eines Fallrückziehers von VfB-Stürmer Addy Waku Menga für ein klein wenig Torgefahr. Fünf Minuten später war die aufmerksame SVW-Defensive aber chancenlos. Der sehr agile Kai Pröger - seine Standards sorgten immer wieder für Gefahr - setzte sich auf der linken Seite durch und seine scharfe Hereingabe brauchte der frei stehende Nils Laabs nur über die Linie drücken.

Die Gäste zeigten sich kurz verunsichert, bei einem Laabs-Schuss in der 26. Minuten verhinderten die Fäuste von Aaron Siegl das 2:0. Das fiel dann allerdings nach einem Klasse-Spielzug in der 40. Minute. Laabs verlängerte mit der Hacke auf Addy Waku Menga und seine Flanke fand Leo Baal, der aus vollem Lauf Siegl keine Chance ließ. „Der VfB schießt dreimal aufs Tor und macht zwei Tore. Das zeigt eben die Qualität der Oldenburger“, ärgerte sich Toku. Und auch über die Flut von gelben Karten - in der ersten Hälfte wurden fünf Spieler verwarnt - regte sich der SVW-Trainer auf. „Einige Entscheidungen vom Schiedsrichter waren schon fragwürdig. Meine Spieler mussten sich deswegen in der zweiten Hälfte schon zurücknehmen.“