Sport

16.05.2018


"Halle voll": WHV braucht Unterstützung


Die Zweitligisten treten in dieser Saison nur noch ein einziges Mal vor heimischem Publikum an. Im Abstiegskampf wird jede Unterstützung gebraucht.


 

Wilhelmshaven/cc - Der Abstiegskampf in der 2. Handball-Bundesliga spitzt sich immer weiter zu: Drei Spieltage vor Saisonende hat der Wilhelmshavener HV (24:46 Punkte) noch zwei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, den derzeit noch der ThSV Eisenach (22:48) belegt.

Ein Blick auf das Restprogramm verheißt nicht Gutes, denn für die Thüringer scheinen die Heimaufgaben gegen (so-gut-wie)-Absteiger Hildesheim (19. Mai) und Absteiger HG Saarlouis (2. Juni) auf jeden Fall lösbar. In Hamm (26. Mai) sind die Eisenacher hingegen klarer Außenseiter.

Heißt im Klartext: Der WHV braucht aus den drei noch ausstehenden Partien mindestens vier Punkte, um die Klasse zu halten - hat aber den Nachteil, dass man nur noch einmal vor heimischem Publikum antreten darf. Nach dem Heimspiel gegen Hagen (Sonnabend, 19.30 Uhr, Nordfrost-Arena) müssen die „Köhrmänner“ noch in Saarlouis (26. Mai) und in Essen (2. Juni) ran.

Mit der Aktion „Halle voll“ möchte die Sportredaktion der „Wilhelmshavener Zeitung“ in den nächsten Ausgaben möglichst viele Handballfreunde dazu aufrufen, am kommenden Sonnabend in die Halle zu kommen und den WHV bei seinem Kampf um den Klassenerhalt gegen Eintracht Hagen zu unterstützen. Auch der Verein wirbt in diesen Tagen für Unterstützung: Zur Mission „Rote Wand“ werden alle Fans und Zuschauer gebeten, am Sonnabend in rot gekleidet in die Halle zu kommen.