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Wilhelmshaven

17.05.2018


WiKi will Geist des Schullandheims weiterleben lassen


Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung hatte der Verein die Schließung des Schullandheimes Voslapp für Ende 2018 beschlossen. Jetzt könnte es doch gerettet werden.


Die Wilhelmshavener Kinderhilfe (WiKi) möchte das Schullandheim Voslapp in Zetel-Fuhrenkamp übernehmen.    Foto: A   lter/p

Die Wilhelmshavener Kinderhilfe (WiKi) möchte das Schullandheim Voslapp in Zetel-Fuhrenkamp übernehmen. Foto: Alter/p

 

Von Sebastian Urbanczyk

Wilhelmshaven - Für die 47 Mitglieder des Schullandheimvereins Voslapp war das auf der Jahreshauptversammlung am Dienstagabend mit Sicherheit eine sehr gute Nachricht. Obwohl sie auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung im November 2017 die Schließung des Schullandheims beschlossen hatten (die WZ berichtete), gibt es jetzt wieder Hoffnung auf einen Erhalt.

Da immer weniger Schulen das Freizeitheim im in Zetel-Fuhrenkamp buchen, kann der Verein das Gebäude und das Gelände nicht mehr wirtschaftlich führen. Mit der Wilhelmshavener Kinderhilfe (WiKi) schien auf der vergangenen Jahreshauptversammlung (die WZ berichtete) schon jemand gefunden, der das Haus gerne weiterführen würde. „Leider kam es damals wohl zu Missverständnissen“, bedauerte die Geschäftsführerin der WiKi, Dr. Eva Maria Haarmann, die Entwicklung. Da der Schwerpunkt der WiKi auf der Integration von Menschen mit Behinderung liegt, benötigt das Schullandheim auf jeden Fall Barrierefreiheit. „Das war zumindest zum damaligen Zeitpunkt für uns schwer vorstellbar“, so Haarmann. „Bedauerlicherweise wurde das dann so gedeutet, als hätten wir kein Interesse mehr. Das stimmt so aber nicht.“

„Die Möglichkeiten sind hier vielfältig und das Haus ist ein Haus voller Möglichkeiten“, ist Haarmann vom Schullandheim begeistert. Allerdings müsse man etwas ändern. „Wir müssen das Heim auch für andere Gruppen öffnen, kleinere Reisegruppen, Radfahrer oder Ähnliches. Sonst haben wir die gleichen Probleme wie sie“, erklärt Haarmann. Aber man wolle es im Geiste eines Schullandheimes weiterführen. Ideen seien es genug vorhanden. So könnten auch Sportgruppen in dem Gebäude unterkommen, alles unter der Prämisse: gemeinnützig und behindertengerecht.