Wilhelmshaven

12.09.2019


Sanierung der "Kapitän Meyer": WBV-Ratsherr Becker warnt vor hohen Folgekosten


Übernimmt sich die Stadt mit dem Sanierungsprojekt? Diese Befürchtung hat der Vorsitzende des Finanzausschusses.


Seit dem Herbst 2018 liegt der ehemalige Tonnenleger  „Kapitän Meyer“ nun am Nordfrost-Süd westkai.   Foto:    WZ-Bilddienst/Halama

Seit dem Herbst 2018 liegt der ehemalige Tonnenleger "Kapitän Meyer" nun am Nordfrost-Südwestkai. Foto: WZ-Bilddienst/Halama

 

Wilhelmshaven/ga - WBV-Ratsherr Stefan Becker, Vorsitzender des Finanzausschusses des Rates der Stadt, warnt angesichts der erheblichen Belastungen für den städtischen Haushalt vor einer Entscheidung für die Sanierung der „Kapitän Meyer“.

Eine Grundüberholung des städtischen Museumsschiffes wird mit 2,3 Millionen Euro veranschlagt. Die Höhe möglicher Zuschüsse ist unbekannt. Hinzu kommen laut Becker 250.000 Euro jährliche Unterhaltungskosten sowie alle fünf Jahre geschätzt 150.000 Euro für die Wartung des Schiffes in einem Dock.

Nach einem von der Stadtverwaltung und einem privaten Arbeitskreis erarbeiteten Konzept soll der historische Tonnenleger saniert werden und zusammen mit dem Feuerschiff Weser einen Platz als Ausstellungsexponat des Küstenmuseums am Bontekai finden.

Schon die Sanierung des Feuerschiffes koste 2,7 Millionen Euro, so Becker. Die laufenden Unterhaltungskosten für beide Schiffe würden sich auf 560.000 Euro im Jahr belaufen. „Wir wollen ein neues Klinikum bauen, dazu eine Stadthalle, die Zukunft des Freibad-Nord ist ungewiss und wir sind verpflichtet, eine Oberschule und eine weitere Grundschule einzurichten“, erinnert Becker.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Donnerstag, 12. September 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.