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26.06.2013


NWB zwischen Pest und Cholera


Zum wiederholten Male hat es am Dienstag bei der Nordwestbahn (NWB) große Verspätungen gegeben, ein Zug ist in Sande umgekehrt. Zwei Mädchen haben deshalb ihr Flugzeug verpasst.


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Der 11.39 Uhr-Zug nach Osnabrück (Bild) kam 15 Minuten verspätet in Wilhelmshaven an und fuhr auch verspätet ab. Der Zug um 9.39 Uhr fuhr überhaupt nicht, auch der um 10.39 Uhr nicht.      FOTO:    Czyz

Der 11.39 Uhr-Zug nach Osnabrück (Bild) kam 15 Minuten verspätet in Wilhelmshaven an und fuhr auch verspätet ab. Der Zug um 9.39 Uhr fuhr überhaupt nicht, auch der um 10.39 Uhr nicht. FOTO: Czyz

 

Von Norbert Czyz

Wilhelmshaven - Die Unzuverlässigkeit der Zugverbindung zwischen Wilhelmshaven und Oldenburg bzw. Osnabrück nimmt langsam groteske Züge an. Gestern erfuhren Reisende vor Abfahrt des 9.

39 Uhr-Zuges, darunter eine Schulklasse der Franziskus­schule auf dem Weg nach Bremen, dass der Zug nicht fährt. Mit dem gleichen Zug wollte der Jadestädter Werner Kuper fahren, weil er in einem Krankenhaus in Hamburg einen festen Termin hatte. Kuper musste den Termin absagen. Er hätte erwartet, dass die Nordwestbahn in so einem Falle Schienenersatzverkehr anbietet.

Noch schlimmer traf es gestern zwei Mädchen, die, wie Franziskusschülerin Gesche Ulfers der WZ erzählte, nach Spanien fliegen wollten und wegen des Zugausfalls ihren Flieger nicht erreichten.

Die Verspätungen und der Zugausfall seien, wie Timo Kerßenfischer, Leiter Kommunikation bei der Nordwestbahn (NWB), gegenüber der WZ erläuterte, „baustellenbedingt. Aufgrund der teilweisen Eingleisigkeit . . . übertragen sich Verspätungen in den Kreuzungsbahnhöfen oft auf die in Gegenrichtung fahrenden Züge.“