Wilhelmshaven

16.12.2018


Mit wenigen Habseligkeiten glücklich sein


Für die meisten Menschen ist es schwer, sich vorzustellen, fast nichts zu besitzen. Die Familie Lohre hofft nach dem Brand in ihrem Haus auf einen Neuanfang.


Warten auf den Weihnachtsmann: Mutter Jennifer Lohre mit den Kindern Tamara, Anthony und Tamina.  WZ-Foto:    Lübbe

Warten auf den Weihnachtsmann: Mutter Jennifer Lohre mit den Kindern Tamara, Anthony und Tamina. WZ-Foto: Lübbe

 

Von Maik Michalski
Wilhelmshaven - Hoffnung auf eine Neuanfang, ein paar gemütliche Stunden an den Festtagen im Kreise der Familie, weniger Alpträume von Feuer und der brennenden Wohnung: Dies wünscht sich Familie Lohre, die mit ihren Kindern und Kindeskindern zu den Brandopfern des Hauses Peterstraße 39 gehören.

Alle Gegenstände, die sie jetzt in ihrer neuen Wohnung stehen haben, haben die älteren Familienmitglieder gekauft, damit gerade die Jüngeren Weihnachten so erleben, wie es in der Familie üblich war - vor dem Brand.

„Wir haben unsere große Stube ausgeräumt, ich habe dann mit meiner Frau unsere Weihnachtssachen ausgepackt und den Raum geschmückt“, sagt Jürgen Lohre.

Im Oktober brannte das Haus an der Peterstraße aus, die Familie wurde obdachlos. Mit verbrannt sind nicht nur alle Erinnerungen in Form von Bildern und Briefen, sondern auch alle Advents-und Weihnachtsutensilien. Und auch das viele Geschirr, dass sie gerade zum Kochen und zum Servieren der Speisen benötigt haben.

„Wir kochen gerne saarländischen Dippelappes - ein Gericht mit geriebenen Kartoffeln, Lauch und Bauchspeck“, so Claudia Lohre (52). Aber es fehlt nicht nur das Geschirr. Die ganze Situation ist noch immer - zwei Monate nach dem Brand im Haus - nicht leicht zu ertragen.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Samstag, 15. Dezember 2018. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.