NICHT ZUGEORDNET

10.08.2018


Lokführer verhindert Katastrophe


Eine Frau hat einen geschlossenen Bahnübergang in Sande überfahren. Die Bundespolizei fahndet nach der flüchtigen Autofahrerin. Der Zug war mit 2000 Tonnen Kerosin beladen.


WZ-Foto: Gabriel-Jürgens.

WZ-Foto: Gabriel-Jürgens.

 

Von Malte Kirchner

Sande - Gefährlicher Leichtsinn hätte gestern bei Sande beinahe einen schweren Bahnunfall ungeahnten Ausmaßes verursacht: Nach Angaben der Bundespolizei hat eine Kleinwagenfahrerin am späten Vormittag gegen 11.

20 Uhr einen geschlossenen Bahnübergang am Sillandweg beim Umspannwerk überquert, als ein aus Richtung Jever kommender Güterzug bereits in Sichtweite war. Die Fahrerin des Wagens hatte die bereits geschlossenen Halbschranken umfahren. Der Zug mit 22 Kesselwagen hatte 2000 Tonnen Kerosin geladen. Trotz einer Notbremsung des Lokführers und einer Geschwindigkeit von lediglich 50 km/h kam der Zug erst rund 150 Meter hinter dem Bahnübergang zum Stehen.

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" vom Freitag, 10. August. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper