Wilhelmshaven

17.03.2016


Lob für geplante Wattenmeer-Zentrale


Wilhelmshaven genießt in wissenschaftlichen Kreisen weltweit einen sehr guten Ruf. Die Wattenmeer-Zentrale soll aber nicht nur Fach­publikum hierher locken.


So sieht das Gelände mit dem Bunker an der Jadeallee/Emsstraße heute aus; im Hintergrund ist das „Atlantik“-Hotel an der Jadeallee zu sehen.     WZ-Foto:    Gabriel-Jürgens

So sieht das Gelände mit dem Bunker an der Jadeallee/Emsstraße heute aus; im Hintergrund ist das „Atlantik“-Hotel an der Jadeallee zu sehen. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

Von Maik Michalski

Wilhelmshaven - Lob und fast Euphorie löste die Diskussion um die geplante weltweite Partnerschaftszentrale für das Weltnaturerbe Wattenmeer, so der offizielle Projektname, am Banter See unter den Ratsmitgliedern aus. Wenn die Zentrale des Weltnaturerbes Wattenmeer nach Wilhelmshaven käme, würde die Bedeutung der Jadestadt als weltweiter Wissenschaftsstandort (nicht nur für Forschung am Wasser) weiter unterstrichen, so Jörn Felbier (CDU). Durch Fachbesucher und Gäste aus vielen Ländern „würde internationales Flair in die Jadestadt kommen“.

Die Chancen, dass die Zentrale der drei Nachbarstaaten Deutschland, Niederlande und Dänemark am Banter See in dem Gelände rund um den Bunker gebaut wird, stehen dem Vernehmen nach sehr gut. Das niedersäch­sische Umweltministerium unterstützt die Planung. Das Vorhaben lobte auch das FDP-Ratsmitglied Dr. Michael von Teichman, zumal die aus seiner Sicht unsinnige Idee der Wohnbebauung („Ein Rohrkrepierer“) in dem sogenannten Banter-See-Park damit vom Tisch ist. Nun sei der Weg frei für eine „ordentliche Bebauung der Wiesbaden­brücke“.