Wilhelmshaven

27.11.2018


Küstenländer setzen auf Wasserstoff


Häufig stehen die Küstenländer im Wettbewerb zueinander. Künftig wollen sie gemeinsam das Nord-Süd-Gefälle abbauen.


Die Wirtschaftsminister (v. l.) Bernd Buchholz, Bernd Althusmann, Senator Michael Westhagemann  und Staatsrat Jörg Schulz betonen die Notwendigkeit  einer gemeinsamen  norddeutschen Politik.     WZ-Foto:     Lübbe

Die Wirtschaftsminister (v. l.) Bernd Buchholz, Bernd Althusmann, Senator Michael Westhagemann und Staatsrat Jörg Schulz betonen die Notwendigkeit einer gemeinsamen norddeutschen Politik. WZ-Foto: Lübbe

 

Von Gerd Abeldt
Wilhelmshaven - Die fünf norddeutschen Bundesländer wollen eine gemeinsame Wasserstoff-Strategie erarbeiten. Das vereinbarten gestern die Wirtschafts- und Verkehrsminister von Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und Niedersachsen auf einer Konferenz am JadeWeserPort in Wilhelmshaven.

Weitere Themen waren der Ausbau der Verkehrs- und Digital-Infrastruktur, die Werften- und Hafenpolitik sowie der geplante Bau eines Flüssigerdgas-(LNG) Terminals.

Ziel der Gespräche sei es, die wirtschaftliche Entwicklung im ganzen Norden zu fördert und so das Nord-Süd-Gefälle in Deutschland abzubauen. Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernt Althusmann (CDU) sprach von „ausgesprochen konstruktiven Gesprächen“. Die Länder fordern einen Lückenschluss in der digitalen Infrastruktur. So dürfe etwa beim Ausbau des Mobilfunknetzes auf 5G-Standard die Fläche nicht vernachlässigt werden. „Für mögliche Anwendungen wie autonomes Fahren ist ein 5G-Standard unverzichtbar“, so Althusmann. „Im Vorder-grund muss die maximale Versorgung stehen und nicht der maximale Erlös.“

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Dienstag, 27. November 2018. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.