Friesland

12.06.2019


Kosten für Straßenreparaturen in Sande: Der Schwerlastverkehr muss künftig zahlen


Die Ausgaben für Straßenreparaturen haben sich verdreifacht. Deshalb benötigt Sande neue Einnahmequellen - und bittet Sondernutzer zur Kasse.


Die Gemeinde Sande hat mit  steigenden Kosten für Straßenreparaturen zu kämpfen. Künftig sollen Fahrer besonders schwerer Fahrzeuge zahlen. Bislang konnten sie die Straßen kostenlos nutzen.    DPA-Foto:    Kästle

Die Gemeinde Sande hat mit steigenden Kosten für Straßenreparaturen zu kämpfen. Künftig sollen Fahrer besonders schwerer Fahrzeuge zahlen. Bislang konnten sie die Straßen kostenlos nutzen. DPA-Foto: Kästle

 

Von Manfred Lehmann

Sande - Die Gemeinde Sande kann ohne zusätzliche Mittel den Ist-Zustand ihrer Gemeindestraßen nicht langfristig gewährleisten. Jährlich sind bisher im Haushalt 300 000 Euro eingeplant. Auch eine Erhöhung des Budgets auf 500 000 Euro reicht bei weitem nicht aus, wurde dem Ausschuss für Straßen, Wege und Feuerlöschwesen von der Verwaltung dargelegt.

Man rechnet damit, dass in den kommenden zehn Jahren jeweils 900.000 Euro eingesetzt werden müssen und sucht nach zusätzlichen Erträgen zur Teilfinanzierung notwendiger Straßenunterhaltungsmaßnahmen.

Beschlossen wurde, die seit dem Jahr 2015 geltende Satzung über die Erlaubnis für Sondernutzungen von Gemeindestraßen und Ortsdurchfahrten zu ändern. Nach der wurde bisher auf eine Erlaubnispflicht für das Befahren gewichtsbeschränkter Gemeindestraßen mit Fahrzeugen, deren tatsächliches Gesamtgewicht das zugelassene überschreitet, verzichtet. Ausgenommen war eine straßenverkehrsbehördliche Erlaubnis, die der Landkreis Friesland in Abstimmung mit dem Straßenbaulastträger erteilen konnte. Einwände von Inhabern örtlicher landwirtschaftlicher Betriebe waren damals für die Entscheidung maßgeblich.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Mittwoch, 12. Juni 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.