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10.10.2014


Kauf der Südzentrale weiterhin offen


Nach wie vor steht ein Kaufangebot des Vereins in Höhe von 750 000 Euro für die Südzentrale im Raum. Der Eigentümer hat sich dazu aber immer noch nicht verbindlich geäußert.


Bei der  Mitgliederversammlung des Vereins zum Erhalt der Südzentrale stellte unter anderem Hans-Georg Oltmanns (kleines Bild) von der Jade Hochschule Ergebnisse seiner Vermessungsarbeiten vor.    WZ-FOTOS:    Ga-Jü

Bei der Mitgliederversammlung des Vereins zum Erhalt der Südzentrale stellte unter anderem Hans-Georg Oltmanns (kleines Bild) von der Jade Hochschule Ergebnisse seiner Vermessungsarbeiten vor. WZ-FOTOS: Ga-Jü

Von Stephan Giesers

Wilhelmshaven - Ein Kaufangebot ist gemacht - bislang ohne verbindliche Antwort. Die Mitglieder des Vereins zum Erhalt der Südzentrale wollen aber endlich Klarheit darüber haben, ob und wie es mit dem Industriedenkmal weitergehen kann. Das wurde am Mittwochabend während der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Vereins deutlich.

Ort der Sitzung war die Christus- und Garnisonkirche. Von Stoßgebeten aber keine Spur. Stattdessen präsentierten der Vorstand und Beirat konkrete Pläne. Nach wie vor steht das Kaufangebot in Höhe von 750 000 Euro im Raum, das der Vereinsvorsitzende Rüdiger Nietiedt in einem Gespräch mit dem Grundstückseigner auf Einladung von Oberbürgermeister Andreas Wagner unterbreitet hatte (die WZ berichtete). Seitdem sind fünf Wochen ins Land gegangen - ohne definitive Zu- oder Absage des Eigentümers BGI Unternehmens- und Immobilienbeteiligungs GmbH. Dabei sei dem Verein schriftlich zugesagt worden, innerhalb von zwei Wochen in einer Gesellschafterversammlung über das Angebot beraten zu wollen.

Aufgeben kommt für den Verein nicht in Frage. Der Vorstand geht davon aus, dass eine Sanierung mit weniger als 20 Millionen Euro möglich ist. Nach einem Kauf sei eine schrittweise Sanierung angedacht. Für die Komplettsanierung des Gebäudeensembles soll dann ein Investor ins Boot geholt werden, der zugleich die Nutzung vermarktet. „Es gibt bereits Interessenten, die bei uns angeklopft haben“, sagte Nietiedt. Inbetriebnahme wäre den Plänen nach im Jahr 2020.

Ralph Ehlers vom Verein zum Erhalt der Südzentrale stellte das Projekt Leutkircher Bürgerbahnhof vor - als mögliches Vorbild für die Rettung des Industriedenkmals in Wilhelmshaven. In dem Ort im Allgäu mit rund 20 000 Einwohnern gründeten engagierte Bürger im Jahr 2010 eine Genossenschaft, die den historischen Bahnhof Leutkirchens erwarb, sanierte und mit neuem Leben erfüllte. Insgesamt seien 2,4 Millionen zusammengekommen - davon 1,11 Millionen Euro Bürgerkapital. „Wenn das eine Stadt mit 20 000 Einwohnern hinbekommt, muss uns das erst recht gelingen“, sagte Ehlers. Eine ähnlich hohe Summe wäre laut Ehlers ausreichend für Erstmaßnahmen - zum Beispiel die Sanierung des Daches und das Aufstellen von Bauzäunen.


Lesen Sie den vollständigen Artikel in der "Wilhelmshavener Zeitung"
Digitale Ausgabe: WZ vom 10.10.2014
Kurzbeschreibung:

Experten plädieren für Sanierung des Rathausturmes +++ JWP: Grünes Licht für geplante Containerlinien-Kooperation +++ Grafschafterin wurde als TV-Gesicht ausgewählt
Seitenzahl: 38
PDF Größe: 19,4 MB
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