Wilhelmshaven

28.01.2019


Hebammen sollen an der Jade Hochschule studieren


Die Region hat mit einer Hebammen-Unterversorgung zu kämpfen. Gerade deshalb sollte der dafür geplante Studiengang an die Jade Hochschule kommen – nahe am ländlichen Raum.


Es wird gefordert: Wenn der Beruf der Hebamme nur noch über ein duales Studium erreichbar ist, soll die Jade Hochschule in Wilhelmshaven den Zuschlag für den Studiengang bekommen. (Symbolbild). DPA-Foto: Uli Deck

Von Lutz Rector

Wilhelmshaven - Es war nur ein Punkt  beim  gestrigen Neujahrsempfang der Ärztekammer Niedersachsen und der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen (jeweils Bezirksstelle Wilhelmshaven). Doch er ist für die Gesundheitsregion Jade-Weser von großer Bedeutung.

Wenn der Beruf der Hebamme zukünftig nur noch über ein duales Studium zu erreichen ist, dann muss die Jade Hochschule den Zuschlag für den entsprechenden Studiengang bekommen. Das unterstrichen Frieslands Landrat Sven Ambrosy und die hiesige Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller (beide SPD).

Ambrosy forderte den gemeinsamen Einsatz von Politik, Verwaltung und Wirtschaft, um den Studiengang nach Wilhelmshaven zu holen und sich gegen andere Bewerber, die „etwas südlicher liegen“, wie er es formulierte, durchzusetzen. „Ich gönne den Oldenburgern alles, aber das heißt ja nicht, dass sie auch  alles bekommen“,  stellte er klar. 

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Montag, 28. Januar 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.