Wilhelmshaven

26.03.2019


Haftstrafen für alle Angeklagten gefordert


Am Montag vor der 2. Strafkammer des Landgerichtes soll das Urteil gesprochen werden. Das Verfahren wurde in vier von fünf Anklagepunkten eingestellt.


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DPA-Foto: Ebener

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Von Maik Michalski

Oldenburg/Wilhelmshaven - Der Staatsanwalt fordert im Untreue-Prozess vor dem Landgericht Oldenburg Haftstrafen auf Bewährung von 1,5 Jahren bis sechs Monaten und Geldauflagen für alle fünf Angeklagten, während die Verteidiger von Freisprüchen ausgehen.

Gestern wurden am 12. Verhandlungstag alle Plädoyers - Staatsanwaltschaft und Verteidiger - gehalten, zudem erhielten alle Angeklagten die Chance auf letzte Worte.

Angeklagt sind wegen des Verdachts auf Untreue in einem besonders schweren Fall der ehemalige Direktor des Reinhard-Nieter-Krankenhauses (RNK) und Geschäftsführer der RNK gGmbH sowie vier weiterer RNK-Gesellschaften, Jörg Brost, sowie der ehemalige Oberbürgermeister Eberhard Menzel und drei weitere ehemalige Ratsmitglieder Ursula Aljets, Christine Will und Joachim Ender.

Das Verfahren wurde in vier von fünf Punkten der ursprünglichen Anklageschrift wegen Geringfügigkeit eingestellt. Die Kosten trägt der Staat. Für einen der beiden Verteidiger von Brost ein Indiz dafür, dass das Gericht sehr wohl in diesen Punkten nicht von der Schuld der Angeklagten überzeugt ist.

Übrig blieb die Änderung des Geschäftsführer-Anstellungsvertrages von Brost, der die Gesellschafterversammlung am 6. Juli 2011 zugestimmt hatte - mit den Stimmen von Menzel, Aljets, Will und Ender.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Dienstag, 26. März 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.