Wilhelmshaven

08.01.2018


Gottschalk bezweifelt Sinn von Kulturstiftung


Wilhelmshavens CDU-Kreisvorsitzender Stephan Hellwig zeigte sich beim Neujahrsempfang seiner Partei zufrieden mit dem Erreichten.


Blicken für die Wilhelmshavener CDU zuversichtlich in die Zukunft: (v. l.) Staatssekretär a. D. Dr. Hans-Joachim Gottschalk,  Bürgermeisterin Ursula Glaser, Vorsitzender Stephan Hellwig sowie seine Stellvertreter Brigitte Kunze und Uwe Heinemann.    WZ-Foto:    Gabriel-Jürgens

Blicken für die Wilhelmshavener CDU zuversichtlich in die Zukunft: (v. l.) Staatssekretär a. D. Dr. Hans-Joachim Gottschalk, Bürgermeisterin Ursula Glaser, Vorsitzender Stephan Hellwig sowie seine Stellvertreter Brigitte Kunze und Uwe Heinemann. WZ-Foto: Gabriel-Jürgens

Von Gerd Abeldt

Wilhelmshaven - Die Wilhelmshavener CDU will nach Möglichkeit noch vor dem 15. März ihren Kandidaten für die Oberbürgermeister-Wahl 2019 nominieren. Das sagte der CDU-Kreisvorsitzende Stephan Hellwig gestern auf dem Neujahrsempfang der Partei.

Ob der amtierende Oberbürgermeister Andreas Wagner (CDU) - er nahm urlaubsbedingt nicht am Empfang teil - für eine neuerliche Kandidatur zur Verfügung steht, ist noch unklar. Wagner hat sich bislang nicht erklärt. Am Donnerstag, 15. März, will die CDU einen neuen Kreisvorstand wählen.

Festredner Staatssekretär a.D. Dr. Hans-Joachim Gottschalk stellte fest, dass die Stadt in den vergangenen Jahren „beachtliche Fortschritte“ gemacht habe. Er bezweifelte aber, dass bei nur zwei verbliebenen städtischen Einrichtungen - Kunsthalle und Küstenmuseum - die Gründung einer Kulturstiftung noch sinnvoll ist. Absprachen könnten auch ohne diesen „bürokratischen Überbau“ getätigt werden. Die angestrebte Unabhängigkeit von der Stadt sei ohnehin fraglich, da die Stiftung weiter auf finanzielle Zuschüsse der Stadt angewiesen sein würde.