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Friesland

16.04.2018


Einen Tag lang Betonmischer statt Halfpipe


Skater erneuerten am Sonnabend ihre Anlage beim Jugendhaus in Jever. Die Gruppe wurde fachkundig von Joshua Dings angeleitet.


Joshua Dings (r.) mit den Jugendlichen, die am Sonnabend im Skatepark in Jever selbst Hand anlegten: Sie reparierten eine Standfläche und lernten dabei den Umgang mit Beton kennen.    Foto:    Karasch

Joshua Dings (r.) mit den Jugendlichen, die am Sonnabend im Skatepark in Jever selbst Hand anlegten: Sie reparierten eine Standfläche und lernten dabei den Umgang mit Beton kennen. Foto: Karasch

 

Von Henning Karasch
Jever - Der Regen hielt die „Skate-O-Faris“, vom Skateboard fahren begeisterte Jugendliche aus dem Jugendhaus Jever, nicht davon ab, sich an die Erneuerung des Skaterparks zu machen. Unter Leitung von Joshua Dings reparierten sie am Sonnabend die Standfläche auf dem Quarter genannten Element.

Der 29-Jährige ist seit einem Jahr als Skateparkbauer tätig. Er gehörte vom ersten Tag an zu den Skateboardfahrern beim Jugendhaus, die seit 2009 als „Skate-O-Faris“ auf dem Altstadtfest auftreten. Joshua Dings möchte noch weiter gehen, als den Skaterplatz zu erneuern. Es soll, so sein Wunsch, ein öffentlicher Raum für Kreativität entstehen, gerne in Kooperation mit der Jugendkunstschule und Schulen, die Projektwochen durchführen.

Mit Begeisterung lernten die Jugendlichen, mit der großen Flex und dem 15 Kilogramm schweren Stemmhammer umzugehen. Bislang lagen auf der Standfläche des zehn Jahre alten Elements Gehwegplatten. Den Sand darunter hatte Regen fortgespült. Die Jugendlichen mischten acht Tonnen Sand-Kies-Gemisch und zwei Tonnen Zement. Sie sollten lernen, wie Beton zustande kommt. Die Löcher für den Anschlussstahl wurden ebenfalls selbst in den Beton gebohrt. Die Betonoberfläche werde ewig halten, vielleicht irgendwann Griffigkeit einbüßen, erklärte Joshua Dings.