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Friesland

19.07.2018


"Die Luftwaffe ist an einem Tiefpunkt"


Inspekteur Generalleutnant Ingo Gerhartz steht für einen neuen, offenen direkten Ton: Probleme werden deutlich benannt. Der 52-Jährige fordert: Die Politik muss mehr Geld zur Verfügung stellen.


Der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhatz (links), stellte sich mit Richthofen-Kommodore Oberstleutnant Kai Ohlemacher vor einem Eurofighter zum Foto.       WZ-Foto:    Grabhorn

Der Inspekteur der Luftwaffe, Generalleutnant Ingo Gerhatz (links), stellte sich mit Richthofen-Kommodore Oberstleutnant Kai Ohlemacher vor einem Eurofighter zum Foto. WZ-Foto: Grabhorn

 

Von Jörg Grabhorn

Wittmundhafen - Viel hat sich in den vergangenen 25 Jahren auf dem Flugplatz Wittmundhafen nicht getan. Das Jagdgeschwader 71 „Richthofen“ heißt jetzt Taktisches Luftwaffengeschwader 71 „Richthofen“, und statt F4-F Phantom fliegen die Piloten nun Eurofighter.

Im Übrigen dominiert jedoch der Charme der 1960er und 1970er Jahre.

Für Ingo Gerhartz war sein Besuch Mittwoch auf dem Flugplatz daher auch eine „Nostalgietour“, wie der 52-Jährige selbst sagte. Denn Gerhartz kennt Wittmund gut: Von 1990 bis 1998 war er dort als Phantom-Pilot stationiert.

Nach etlichen Karrierestationen ist er inzwischen Generalleutnant und - vor allem - Inspekteur der Luftwaffe. Ger-hartz ist nach dem Generalinspekteur der Bundeswehr der oberste militärische Dienstherr dieser Teilstreitkraft.

Am 1. Juni dieses Jahres hat Gerhartz die neue Aufgabe übernommen und gleich Klartext geredet: Es gebe große Defizite bei der Einsatzbereitschaft des Waffensystems Eurofighter, und bei aller Motivation hat Gerhartz bei den jungen Piloten auch eine große Portion Resignation wahrgenommen.

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" vom Donnerstag, 19. Juli 2018. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.