Wilhelmshaven

12.04.2019


Ausbildung für Fregatten F 125 hinkt hinterher


Der Bundesrechnungshof rüffelt Personalpolitik der Bundeswehr. Die Marineschiffe können zwei Jahre lang in See bleiben. Unklar ist, wann diese Stärke zum Tragen kommen kann.


DPA-Foto: Wagner

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Von Gerd Abeldt

Wilhelmshaven/Berlin - Die neuen Fregatten der Klasse F 125 werden nach Einschätzung des Bundesrechnungshofes erst deutlich später als geplant gemäß ihrer Fähigkeiten eingesetzt werden können.

Die Prüfer kritisieren im Ergänzungsband zu ihrem Jahresbericht 2018, dass Konzeption und Bau eines Einsatzausbildungs-Zentrums (EAZ) weit hinter dem Zeitplan herhinken und damit das Personal fehlen wird, das Mehrbesatzungskonzept für die F 125 umzusetzen.

Die vier F 125 sollen nach derzeitigem Stand in den Jahren 2019/2020 der Marine zulaufen. Sie acht Fregatten der Klasse F 122. Das EAZ - eine Art Fregatte an Land im Marinestützpunkt Heppenser Groden - dürfte aber mit großen Anstrengungen frühestens 2028 fertig sein. Damit stünde, so der Rechnungshof mindestens für die ersten acht Jahre der Nutzung der neuen Schiffe kein Ausbildungszentrum zur Verfügung. Die Marine werde als Konsequenz die Schiffe selbst verstärkt für Ausbildungszwecke nutzen müssen. Mangels ausgebildeter Besatzungen könne die Marine dann aber nicht - wie der Nato zugesagt - durchgehend zwei Fregatten für Einsätze bereitstellen.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Freitag, 12. April 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als ePaper