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11.09.2011


Andreas Wagner neuer OB


Hinter Wagner (CDU) folgen Thomas Städtler (SPD) und Michael von den Berg (Grüne). In Friesland bleibt Sven Ambrosy Landrat, in Schortens Gerhard Böhling Bürgermeister.


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Andreas Wagner (CDU) ist neuer Oberbürgermeister der Stadt Wilhelmshaven. Er tritt sein Amt am 1. November an.

Andreas Wagner (CDU) ist neuer Oberbürgermeister der Stadt Wilhelmshaven. Er tritt sein Amt am 1. November an.

Von Gerd Abeldt

Wilhelmshaven/Friesland - Der CDU-Kandidat Andreas Wagner (43) wird neuer Oberbürgermeister der Stadt Wilhelmshaven. Ihm reichen 36 Prozent der Stimmen, um sich im Feld der neun kandidaten deutlich vor Thomas Städtler (SPD) mit 29,8 Prozent durchzusetzen.

 

Im Landkreis Friesland hat sich erwartungsgemäß der amtierende Landrat Sven Ambrosy (SPD) mit deutlicher Mehrheit (75 Prozent) gegen Herausforderer Frank Vehoff (CDU) durchgesetzt.

 

Schortens Bürgermeister Gerhard Böhling wurde ohne Gegenkandidat mit 84,7 Prozent der Stimmen bestätigt.

 

Die OB-Wahl in Wilhelmshaven hatte landesweit für Aufsehen gesorgt, weil gleich neun Kandidaten ihr Interesse angemeldet hatten. Hinter Wagner und Städtler verbuchten der Grüne Michael von den Berg (11,9 %) und der einzelbewerber Stefan Becker (9,2 %) Achtungserfolge. Auf den Plätzen folgten Frank Uwe Walpurgis (Freie Wähler, 4,1 %), Einzelbewerber Nils Böhme (3,7 %), Dr. Michael von Teichman (FDP, 2,6 %), Rainer Büscher (Piraten, 1,7 %) und Fred Iken (Friesen, 1 %). Die Wahlbeteiligung lag bei 50,5 Prozent, in Friesland bei 54,5  Prozent.

 

Zu den Gratulanten des neuen  OB gehörte neben Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) auch der amtierende Oberbürgermeister Eberhard Menzel (SPD). Er vereinbarte mit Wagner ein Gespräch, um über einen „geordneten Übegang“ der Amtsgeschäfte zum 1. November zu reden. Menzel sprach von einem „deutlichen Ergebnis“ für Wagner, das für ihn nicht überraschend sei.

 

Der SPD sei es nicht gelungen den richtigen Kandidaten auszusuchen und diesen den Bürgern zu vermitteln. Bei der Wahl zum Rat der Stadt lag die SPD mit 32,8 Prozent deutlich unter dem Ergbnis von 2006 (37,9), die CDU erzielte 32,7 prozent (32,3). Auf 13,5 Prozent (6,4) nahezu verdoppeln konnten die Grünen ihren Stimmenanteil.

 

Die Wilhelmshavener Bürgervereinigung (WBV) zeiht mit 4,9, die Freien Wähler mit 4,8 und die Basu mit 3,2 Prozent in den Rat ein. Für die FDP stimmten lediglich noch 2,6 Prozent (10,4).

 

Im friesischen Kreistag bleibt die SPD mit 34 Prozent stärkste politische Kraft, die CDU fällt auf 24 Prozent zurück, die Grünen sind mit 13,6 Prozent eindeutig drittstärkte Kraft. Auf die politische Bühe zurückgemeldet hat sich Ex-Bundeslandwirtschaftsminister Karl-Heinz Funke. Der ehemalige Sozialdemokrat erreichte mit der Wählergruppe „Zukunft Varel“ kreisweit 4 Prozent.

 

Ausführliche Berichte von den Kommunalwahlen in Wilhelmshaven und Friesland lesen Sie heute in der „Wilhelmshavener Zeitung“