Wilhelmshaven

11.01.2019


Alba fordert Planungssicherheit


Nach kritischen Stimmen von Südstadtbewohnern machten sich SPD-Politiker gestern ein eigenes Bild vom Recycling-Unternehmen. Alba setzt auf Transparenz und Dialog.


Timo Schneider und Patrick Kalk (2. und 3. v.li.) von Alba Metall Nord sprachen gestern mit SPD-Politikern um Initiator Uwe Reese (3.v.r.)  und Vertretern des Gewerbeaufsichtsamtes Oldenburg über das Unternehmen - und Bürgersorgen.   WZ-Foto:    Lübbe

Timo Schneider und Patrick Kalk (2. und 3. v.li.) von Alba Metall Nord sprachen gestern mit SPD-Politikern um Initiator Uwe Reese (3.v.r.) und Vertretern des Gewerbeaufsichtsamtes Oldenburg über das Unternehmen - und Bürgersorgen. WZ-Foto: Lübbe

 

Von Michael Halama

Wilhelmshaven - Das Metall-Recycling-Unternehmen Alba Metall Nord setzt auf Wilhelmshaven und will bis Ende 2020 über acht Millionen Euro in den Standort an der Emsstraße investieren. Geplant ist der Bau einer neuen Halle in diesem und eines modernen Schredders im kommenden Jahr.

Das sagte gestern Patrick Kalk, Regionalleiter Niedersachsen/Sachsen-Anhalt der Alba Group, bei einem Besuch von SPD-Politikern. „Wir wollen damit leiser und energieeffizienter werden sowie die anfallenden Stäube noch besser behandeln.“ Er betonte: „Vor solchen Investitionen brauchen wir Planungssicherheit für den Standort. Da sorgen wir uns schon um die Vorwürfe von Bürgern aus der Südstadt.“

Alba nehme die Hinweise durchaus ernst und setze wo es geht auf entsprechende Technik oder organisatorische Änderungen: Von Benebelungsanlagen, um Stäube einzudämmen, über Kunststoffrollen an Containern zur Lärmreduktion bis zu anderen Warntönen für rückwärtsfahrende Lkw. Zudem dürfen aus Rücksichtnahme seit 2018 nach 22 Uhr keine Lkw mehr auf dem Gelände fahren - eine komplette Schicht musste deshalb gestrichen werden.

 

 

Dies ist ein Auszug. Den vollständigen Artikel lesen Sie in der "Wilhelmshavener Zeitung" von Freitag, 11. Januar 2019. Erhältlich bei allen gängigen Verkaufsstellen und auch als epaper.