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29.04.2013


WHV: Endlich wieder ein Auswärtssieg


Handball, 3. Liga: Die Gäste gingen von Beginn an in Führung. Gastgeber Bielefeld haderte mit 22 Fehlwürfen und einem halben Dutzend Pfostentreffern.


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Zu einem 29:24-Sieg kam der Wilhelmshavener HV (am Ball der vierfache Torschütze Georg Auerswald) gestern bei der TSG A-H Bielefeld (rechts Matthias Geukes, links Thorben Alexander Lommel).      FOTO:    Starke

Zu einem 29:24-Sieg kam der Wilhelmshavener HV (am Ball der vierfache Torschütze Georg Auerswald) gestern bei der TSG A-H Bielefeld (rechts Matthias Geukes, links Thorben Alexander Lommel). FOTO: Starke

 

Von Martin Münzberger

Wilhelmshaven - Der Wilhelmshavener HV kann auswärts doch noch gewinnen. Nach einer monatelangen Durststrecke setzte sich das Team von Spielertrainer Christian Köhrmann bei der TSG A-H Bielefeld mit 29:24 (15:9) durch.

Vier Spieltage vor Schluss wahrte der Ex-Erstligist damit seine Minimalchance auf das Erreichen der Relegation. Da das Spitzentrio allerdings am Wochenende durch die Bank ebenfalls gewann, dürfte selbst mit einem Sieg im Spitzenspiel am kommenden Sonnabend bei Bayer Dormagen das Blatt nicht mehr zu wenden sein.

In Bielefeld warfen die Wilhelmshavener das erste Tor und gaben diese Führung bis zum Schluss nicht mehr ab. Sechs Tore betrug der Vorsprung zur Halbzeit (15:9), fünf waren es am Ende, wobei Köhrmann, der das Spiel von der Ersatzbank aus verfolgte, mit der Härte der Gastgeber haderte. „Nach vielen Aktionen gab es noch einen Schlag, aber das ist von den Schiedsrichtern leider nicht geahndet worden. Evgeny Vorontsov habe ich deshalb schon frühzeitig wieder vom Feld genommen, weil er zu viel einstecken musste.“ Mit einem dicken Auge beendete, so Köhrmann, auch Rene Drechsler die Partie, die TSG-Kollege Michael Boy als „100 Prozent Kampf“ bezeichnete.