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Sport

19.10.2013


WHV: Alle freuen sich auf das Spitzenspiel


Wilhelmshavener HV empfängt Samstag um 19.30 Uhr Drittliga-Spitzenreiter TuS Ferndorf.


 

Von Martin Münzberger

Wilhelmshaven - Das Derby gegen die HSG Varel-Friesland ist zwar erst in einer Woche, aber für die Handballer des Wilhelmshavener HV ist am Samstag schon „Bescherung“. Denn wenn der verlustpunktfreie Spitzenreiter TuS Ferndorf um 19.30 Uhr in der Nordfrost-Arena aufschlägt, dann dürfte dort 60 Minuten lang sprichwörtlich der Baum (lichterloh) brennen.

„Wir freuen uns auf das Spiel“, heißt es in beiden Lagern vor dem Handball-Drittliga-Gipfel zwischen Zweitliga-Absteiger und Ex-Erstligist.

Der Weg dorthin war für beide Mannschaften aber höchst unterschiedlich. Denn während der TuS Ferndorf nach dem 40:31-Auftakt-Paukenschlag bei Bayer Dormagen die Liga sieben Spieltage lang von oben grüßte, mussten sich die ambitionierten Wilhelmshavener den Status „Spitzenmannschaft“ nach einem Fehlstart gegen Korschenbroich (24:24) und in Neuss (30:31) mit 9:1-Zählern in Folge erst erarbeiten. Ausrufezeichen waren dabei der 34:30-Sieg beim Tabellendritten Hagen und das streckenweise an alte Heimspielzeiten erinnernde 35:31 gegen Leichlingen.

Jetzt also Ferndorf: Zweitliga-Absteiger, eingespielte Mannschaft, sieben Spiele, sieben - wenn auch zum Teil knappe - Siege. „Wir sind topfit. Und vor allem sind wir durchgängig sehr stark besetzt, wir können quasi ohne Leistungsverlust durchwechseln. Das könnte unser Vorteil gegenüber Wilhelmshaven sein. Aber es gibt keinen eindeutigen Favoriten - das wird ein Spiel auf Augenhöhe“, urteilt TuS-Kreisläufer Moritz Barkow, der von 2009 bis 2012 das WHV-Trikot trug.

Ähnlich sieht das auch WHV-Trainer Christian Köhrmann. „Das wird eine Riesenherausforderung, und wir müssen uns gegenüber den letzten Auftritten noch einmal steigern und Schwächephasen, die wir bisher immer hatten, auf ein Minimum reduzieren.“