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Sport

17.08.2012


SVW vs. FC Augsburg: Anspannung und Entspannung


Regionalligist SVW erwartet heute Erstligist FC Augsburg. Bei den Gastgebern sind alle Spieler fit. Trainer Christian Neidhart vertraut dem Siegerteam vom Spiel gegen Rehden.


Gestern wurde beim SV Wilhelmshaven ganz normal einmal trainiert, heute steht noch eine lockere Abschlusseinheit auf dem Programm, bevor der Regionalligist um 20 Uhr im Jadestadion auf Erstligist FC Augsburg trifft.     WZ-FOTO:    Gabriel-Jürgens

Gestern wurde beim SV Wilhelmshaven ganz normal einmal trainiert, heute steht noch eine lockere Abschlusseinheit auf dem Programm, bevor der Regionalligist um 20 Uhr im Jadestadion auf Erstligist FC Augsburg trifft. WZ-FOTO: Gabriel-Jürgens

 

Von Martin Münzberger

Wilhelmshaven - SVW-Innenverteidiger Admir Softic machte nach dem gestrigen Training einen entspannten Eindruck. „Wir wissen, was uns erwartet und müssen daran glauben, dass wir die Chance auf ein positives Ergebnis haben“, formulierte der 26-Jährige seinen Ausblick auf die heutige Pokalpartie gegen Erstligist FC Augsburg (20 Uhr, Jadestadion).

Der in Sarajewo geborene  Softic kennt die großen Spiele. Mit dem irischen Erstligisten Cork City lief der damals 19-Jährige in der 2. Runde der Champions-League Qualifikation vor 30 000 Zuschauern bei Roter Stern Belgrad auf. Ein Erstligist kann den Bosnier deshalb nicht schrecken.

Und dass der Name Augsburg nicht die Strahlkraft anderer Erstligisten hat,  hält Softic für eine überflüssige Diskussion:  „Vor jedem Bundesligisten solltest du Respekt haben. Da läuft jeder mehr als wir und  trainiert mehr. Aber Augsburg ist auch nicht Barcelona. Deshalb schauen wir mal, ob wir den Favoriten ärgern können, oder ob wir wirklich drei Klassen schlechter sind, wie die Ligazugehörigkeit das nahelegen würde.“

In die gleiche Kerbe schlägt  auch SVW-Trainer Christian Neidhart: „Die Jungs sind heiß auf das Spiel. Alles andere als eine Niederlage von uns wäre eine Überraschung. Nur Augsburg kann verlieren."

Bei den Gastgebern sind vor dem Pokalschlager gegen den Erstligisten alle Spieler fit. Näher an die Mannschaft herangerückt ist der lange verletzte Andre  Senger. Neidhart: „Er ist auf einem guten Weg und in den nächsten Wochen auf jeden Fall eine Alternative.“ Aktuell sieht Neidhart aber keinen Grund, die erfolgreiche Mannschaft aus dem Rehden-Spiel (2:0) zu ändern.

Dass Gästetrainer Markus Weinzierl einen defensiv ausgerichteten SVW erwartet, überrascht Neidhart nicht. „Das wird sich wohl auch nicht vermeiden lassen. Aber meine Philosophie ist es ansonsten eher, selber etwas in das Spiel zu investieren.“

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