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Wilhelmshaven

21.01.2014


Sturm "Xaver" prallte an Wilhelmshavens Deichen ab


Die Sturmflut verfehlte den Höchststand der 1962er-Sturmflut nur knapp um sieben Zentimeter.


Loch im Deich:  Die Bürgerinitiative „Deichzaun Wilhelmshaven“ hatte in einem offenen Brief an Oberbürgermeister Andreas Wagner auf Schäden am Voslapper Seedeich nach dem Sturmtief „Xaver“ hingewiesen. FOTO: Privat

Loch im Deich: Die Bürgerinitiative „Deichzaun Wilhelmshaven“ hatte in einem offenen Brief an Oberbürgermeister Andreas Wagner auf Schäden am Voslapper Seedeich nach dem Sturmtief „Xaver“ hingewiesen. FOTO: Privat

 

Wilhelmshaven/mm - Wilhelmshavens Deiche sind ­sicher, der Sturm „Xaver“ hat die Standfestigkeit nicht beeinträchtigt. Dies hat der zuständige Referatsleiter für den Bereich Umwelt, Bau und Feuerwehr der Stadtverwaltung, Niksa Marusic, der Bürgerinitiative „Deichzaun Wilhelmshaven“ geantwortet.

Die Bürgerinitiative hatte in einem offenen Brief an Oberbürgermeister Andreas Wagner auf Sturmflutschäden am Voslapper Seedeich hingewiesen und um Abhilfe gebeten. Marusic: „Gravierende Schäden, insbesondere solche, die die Standfestigkeit des Deiches beinträchtigen würden, sind nicht eingetreten.“

Der Wasserbauingenieur wies in dem Schreiben als untere Deichbehörde darauf hin, dass die erste dieser Sturmtiden als „sehr schwere Sturmflut“ (mit mehr als 3 Meter über mittlerem Tidehochwasser) einzustufen war. Diese erreichte in der Nacht auf den 6. Dezember am alten Vorhafen den dritthöchsten jemals in Wilhelmshaven gemessen Wasserstand nach den Sturmfluten vom 17. Februar 1962 und vom 3. Januar 1976. Die Sturmflut verfehlte den Höchststand der 1962er-Sturmflut damit nur knapp um sieben Zentimeter, so Marusic weiter.