Wilhelmshaven

14.07.2017


Plastikmüll belastet die Meere


Das Wattenmeerhaus informiert über die Gefahren der Plastikverschmutzung für Natur und Mensch.


Auf Wangerooge wird der Müll am Strand in besonderen Boxen gesammelt.    WZ-Foto:    Lübbe

Rosanna Schöneich-Argent (ICBM, von links), Florian Hahner (ICBM) und Katharina Stephan (IBU) stellten das Drifter-Projekt vor, bei dem mit schwimmenden Holzteilchen die Auswirkung der Strömungsverhältnisse auf Müll im Ozean simuliert wurde. WZ-Foto: Lübbe

Auf Wangerooge wird der Müll am Strand in besonderen Boxen gesammelt. WZ-Foto: Lübbe

 

Von Fabian Wahnbaeck

Wilhelmshaven - Plastikmüll belastet die Weltmeere belastet und macht auch vor deutschen Meeren und Küsten keinen Halt. Um die Menschen für die Verschmutzung durch Plastik zu sensibilisieren, informierte das UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer Besucherzentrum in Wilhelmshaven gestern während der Veranstaltung unter dem Motto „Kein Müll im Meer - Tag des Plastiks“ über eine unterschätzte Gefahr.

Biologe Dr. Alexander Stollenz brachte den rund 20 interessierten Gästen die Ursachen, Ausbreitungswege und die schädlichen Folgen der Plastikvermüllung für die Meere nahe. Das Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) und das Institut für Biologie und Umweltwissenschaften (IBU) haben ein umfassendes Programm auf die Beine gestellt.