Wilhelmshaven

27.06.2013


NGW: Ein Abschied voll Aufbruchstimmung


Zum letzten Mal kamen am Mittwoch die Schüler ins Gebäude des ehemalige Käthe-Kollwitz-Gymnasiums. Nach den Ferien geht es am Mühlenweg weiter. So hieß es nun "Adieu alte Käthe“: Die Schulleiterin freut sich über das Ende der Übergangszeit.


Das Gebäude des ehemaligen Käthe-Kollwitz-Gymnasiums war neun Jahre lang Anke Steckhans Arbeitsplatz. Jetzt heißt es auch für sie – zum Mühlenweg umziehen. WZ-FOTO: Knothe

Von Ursula Grosse Bockhorn

 

Wilhelmshaven - Die Topfpflanzen stehen in Reih und Glied im Treppenhaus.  An  die Schränke sind kleine Aufkleber gepappt, auch im Büro. „Der Kuckuck klebt schon“, scherzt Sekretärin Britta Gerdes.

Doch dem Neuen Gymnasium – Standort tom-Brok-Straße, immer noch besser bekannt als Käthe-Kollwitz-Gymnasium, steht nicht der Gerichtsvollzieher ins Haus, sondern der  Umzug. Die kleinen Schildchen zeigen den Möbelpackern, wo das Inventar am Mühlenweg ausgepackt werden soll.

Letzter Schultag für die alte „Käthe“, wie die Schule in der liebevollen Kurzform genannt wurde. Den Schülern sei schon schwer ums Herz gewesen, als sie am Mittwoch endgültig  Abschied nehmen mussten, so Schulleiterin Anke Steckhan. Während die Kollegien sich in den  Jahren der Vorbereitzungszeit auf die Zukunft einstellen konnten, kennen  die Schüler die neue Schule bislang nur von Fotos. Für sie sei der Sprung größer –  und er sei  für die KKG-Schüler größer als für die künftigen Mitschüler, die nach dem Umbau-Intermezzo  von der Schellingstraße zurück zum  Mühlenweg wechseln.

Dass die Jugendlichen  sich noch mit den alten Standorten, mit KKG und GaM identifizieren, sei nachvollziehbar – und für die Lehrer ein gutes Zeichen, sagt Anke Steckhan. Sie  findet es auch sehr verständlich, dass  Abiturienten sich  mit dem Schriftzug  „Neues Gymnasium Wilhelmshaven“ auf dem Abschlusszeugnis schwer taten.