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Friesland

21.07.2011


Nachbildung des Messpfahls steht auf Altem Markt in Jever


Noch bis Sonntag soll der Messpfahl Interesse am Watt wecken und die wissenschaftlichen Ergebnisse bei Ebbe und Flut transportieren.


Jan, Nicolas und Vater Bernhard Renner aus Dienheim bei Mainz (2. bis 4. v. links) lassen sich vom Dipl.-Biologe Georg Steinert den Messpfahl erklären.    FOTO:    Homola

Jan, Nicolas und Vater Bernhard Renner aus Dienheim bei Mainz (2. bis 4. v. links) lassen sich vom Dipl.-Biologe Georg Steinert den Messpfahl erklären. FOTO: Homola

Jever/ho - Seit dem Jahr 2002 sehen die Spiekerooger in der Otzumer Balje einen gelben Container auf einem Messpfahl, mit dem physikalische, chemische und biologische Vorgänge in der Nordsee erfasst werden. Zur Zeit steht eine Nachbildung auf dem Alten Markt in Jever.

 

Mit ihm soll versucht werden, das Interesse am Watt zu wecken und die wissenschaftlichen Ergebnisse bei Ebbe und Flut zu transportieren.

„Dem Institut für Chemie und Biologie des Meeres der Universität Oldenburg geht es darum, grundsätzliches Verständnis für wichtige im Wattenmeer ablaufende Prozesse zu gewinnen und diese auch öffentlich zu machen“, sagt Dipl.-Biologe Georg Steinert, der die Station auf ihrer Rundreise entlang der Küste betreut.

 

Zu den Daten, die der rund 30 Meter lange Messpfahl mit dem Container bei Spiekeroog erfasst, gehören die Strömungsgeschwindigkeit im Wasser, die Höhe des Meeresspiegels, die Wassertemperatur in verschiedenen Wassertiefen, der Salzgehalt und unter anderem auch der Chlorophyllgehalt.

 

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