Wilhelmshaven

20.09.2007


„Lesen lernen heißt Leben lernen“


Von: WD

Von Maik Michalski

Wilhelmshaven Wenn Hänschen schon früh lesen und schreiben kann, bietet die Welt später für Hans viele Möglichkeiten: Mit dem Projekt „Lesen lernen – Leben lernen“ (LLLL) hilft die Service-Organisation Rotary mit, die Lese- und Schreibfähigkeit von Schülern zu verbessern.

2003 wurde dieses Projekt in Aachen entwickelt; der Erfolg hat Rotary bewogen, sich aktiv daran zu beteiligen.

Im Rotary-Distrikt 1850 gibt es 56 Clubs. 100 Grundschulklassen sollen Anfang 2008 mit jeweils einem Buch „Spaß im Zirkus Tamtini“ sowie einem didaktischen Begleitbuch ausgestattet werden, das bedeutet für jeden Club bis zu zwei Bücher.

Selbstverständlich macht auch der Rotary-Club Wilhelmshaven-Friesland mit. Beim Besuch des Governors des Distriktes 1850, Friedmar Teßmer (Bremen), wurde das gemeinsame Schulprojekt vorgestellt. Der Distrikt erstreckt sich von der niederländischen Grenzen bis zur Nordsee und der Weser sowie im Süden bis nach Osnabrück.

„Wir engagieren uns seit Jahren zudem in Namibia. Dort bezahlen wir das Schulgeld. Als Nächstes sollen dort Kinderspielplätze mit Sonnensegel ausgestattet werden“, erklärt der Präsident des Rotary-Clubs Wilhelmshaven-Friesland, Prof. Dr. Horst Kiel.

Auch die Organisation „Inner Wheel“ beteiligt sich an dem Schulprojekt mit den 100 Büchern, wie die Distriktpräsidentin Dr. Jutta Stender-Vorwachs (Hannover) sagte.

Von den 6000 Euro, die das Projekt „LLLL“ kostet, übernimmt Rotary im Distrikt 5000 Euro und „Inner Wheel“ 1000 Euro.

Die Distrikte von „Inner Wheel“ sind deutlich größer als die von Rotary; es gibt in Deutschland nur deren sieben.

Das Bild zum Bericht finden Sie in der aktuellen Ausgabe der WZ