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15.09.2010


KW-Brücke hat sogar für den Bund Bedeutung


Am 23. September beginnen die Sanierungsarbeiten. Neben der Deutschen Stiftung Denkmalschutz beteiligen sich auch Bund und Land an den Kosten.


Die KW-Brücke im Nebel. Das Denkmal wird ab 23. September saniert. WZ-Foto: Lübbe

Von Ursula Grosse Bockhorn


Wilhelmshaven - Wenn die Kaiser-Wilhelm-Brücke voraussichtlich in zwei Jahren  wieder freigegeben werden kann, wird nicht nur die Stahlkonstruktion wie neu, die Technik auf dem aktuellen Stand und die Beleuchtung des Wilhelmshavener Wahrzeichens  eine Augenweide sein.

 

Eine Plakette wird dann auch verkünden, dass das 1907 fertiggestellte Bauwerk ein „unbewegliches Kulturdenkmal von besonderer nationaler kultureller Bedeutung“ ist. Hermann  Schiefer vom Regionalteam Weser-Ems des Landesamtes für Denkmalpflege Niedersachsen, berichtete gestern in einem Gespräch mit Oberbürgermeister Eberhard Menzel und Stadtbaurat Klaus-Dieter Kottek über die Anerkennung durch den Bund. Damit ist eine Beteiligung von Bund und Land von je 19.000 Euro an den insgesamt auf rund sechs Millionen Euro geschätzten Sanierungskosten verbunden. Die private Deutsche Stiftung Denkmalschutz gibt 50.000 Euro.  957.500 Euro werden aus Mitteln des Europäischen Regionalfonds (EFRE) finanziert.

 

Schiefer verwies darauf, dass die Brücke ebenso wie die Wuppertaler Schwebebahn von der Firma MAN entworfen und gebaut wurde, sie sei in eine Kette mit anderen wichtigen Bauwerken der Zeit zu stellen.  Sie habe zu ihrer Bauzeit aber nicht als größte Drehbrücke Europas gegolten, da die – 1861 erbaute und 1944 zerstörte – Penfeldbrücke im französischen Kriegshafen Brest größer gewesen sei.

 

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