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Wilhelmshaven

21.11.2011


Knurrhahn für Nilpferd und Putzerfisch


Eine schwul-komische Screwball-Komödie für ein breites Publikum - das Trio Malediva zeigte erneut sein Meisterstück. Am Ende gab?s drei Blumensträuße für sieben Vasen.


Freude bei der Knurrhahn-Verleihung: (vorne v.l.) die „Malediven“ Lo Malinke, Tetta Müller und Pianist Florian Ludewig, (dahinter v.l.) Rolf Brandstrup (Sparkasse),  Helmut Bär (Jury)  und Oberbürgermeister Andreas Wagner.    WZ-FOTO:    Gabriel-Jürgens

Freude bei der Knurrhahn-Verleihung: (vorne v.l.) die „Malediven“ Lo Malinke, Tetta Müller und Pianist Florian Ludewig, (dahinter v.l.) Rolf Brandstrup (Sparkasse), Helmut Bär (Jury) und Oberbürgermeister Andreas Wagner. WZ-FOTO: Gabriel-Jürgens

 

Von Martin Wein

Wilhelmshaven - Essen - so hört man - sei der Sex des Alters. Nach den Jugendsünden vergangener Jahre bitten deshalb „Malediva“ alias Tetta Müller und Lo Malinke, beide knapp über 40, samt Pianist Florian Ludewig in ihrem achten Bühnenprogramm zu Tisch.

„Die fetten Jahre“ heißt der schwul-komische Kleinkunst-Spaß aus Berlin.

Am Sonnabend wurde er im Pumpwerk mit dem 24. „Knurrhahn“, dem Wilhelmshavener Kleinkunstpreis, verfeinert. Das beste Programm des Trios und der denkwürdigste Kleinkunst-Abend im Pumpwerk im Jahr 2010, hatte die 13-köpfige Jury unter Vorsitz von Helmut Bär befunden. Der trug übrigens erklärtermaßen denselben Anzug wie bei der ersten Preisverleihung 1986 und ließ offen, ob er zum 25. Jubiläum Investitionen plant. Jedenfalls dankte er der Buchhaltung seines Arbeitgebers, der Wilhelmshaven Touristik & Freizeit (WTF) - Gehalt und Gagen für die Künstler fließen demnach pünktlich.

„Aus Alltagsgeschichten und Banalitäten der Kleinbürgeridyllen schälen Malediva bisweilen tiefgründige Wahrheiten“, lobte Oberbürgermeister Andreas Wagner als Laudator mit den Worten der Jury. Obwohl die „Malediven“ jeden ernsthaften Moment sofort mit Sarkasmus sabotierten, ergründeten sie auf anrührende Weise das Wesen von Partnerschaft, erklärte Wagner und wurde von den Künstlern mit heiteren Zwischenrufen gleich selbst aus dem Konzept gebracht.

Mehr lesen Sie heute in der „Wilhelmshavener Zeitung“.

 

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