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15.09.2012


Jever: Neue Figuren regen an und auf


Knapp 43.000 Euro wurden an Spenden gesammelt. Die nächste Figur soll beim Friesischen Brauhaus stehen.


Bürgermeisterin Angela Dankwardt (Foto links) und Horst-Dieter Husemann enthüllten gestern das „Kind“. Auf der anderen Seite steht der „Vater“ (Foto rechts), auf dem Bild mit den Künstlern Andreas Reiberg (li.) und Stephan Schmidt.     WZ-FOTOs:    Lübbe

Bürgermeisterin Angela Dankwardt (Foto links) und Horst-Dieter Husemann enthüllten gestern das „Kind“. Auf der anderen Seite steht der „Vater“ (Foto rechts), auf dem Bild mit den Künstlern Andreas Reiberg (li.) und Stephan Schmidt. WZ-FOTOs: Lübbe

 

Von Malte Kirchner

Jever - Schönheit liegt bekanntlich im Auge des Betrachters. Bei Jevers Skulpturenpfad trifft dieser Satz gleich doppelt zu: Denn zum einen, so CDU-Ratsherr Horst-Dieter Husemann, sollen die Betonfiguren die Fantasie ihrer Betrachter anregen.

Zum anderen ist es aber auch nicht zu leugnen, dass die Skulpturen in der Marienstadt ein Aufregerthema sind.

 

Mit der gestrigen Enthüllung zweier neuer Figuren nahe des Alten Marktes hat die Diskussion über Für und Wider neue Nahrung erhalten. „Vater und Sohn“, die schon am Ortseingang Jevers zum Besuch der Innenstadt verlocken sollen, tauchen jetzt beidseitig der ehemaligen Bundesstraße auf. Der Kleine horcht, der Vater ruft - „hiermit soll die Straße überbrückt werden. Das Signal ist: Die Straße ist kein trennender Faktor zwischen den beiden Stadtteilen“, erläuterte Husemann die beabsichtigte Aussage. Erschaffen wurden die Figuren von dem Grafiker Andreas Reiberg (Wangerland) und dem Bildhauer Stephan Schmidt (Friedeburg).

Aus Sicht von Jevers Bürgermeisterin Angela Dankwardt sind die Skulpturen eine gelungene Bereicherung der Stadt. Sie wünsche sich noch mehr davon, möglichst wieder zu ihrem Geburtstag am 30. Juni 2013.

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