Wilhelmshaven

19.01.2012


Investor plant Produktion im Nordhafen mit 250 Mitarbeitern


Alle politischen Gruppierungen Wilhelmshavens begrüßen den geplanten Bau von Windrad-Fundamenten.


Von Gerd Abeldt


Wilhelmshaven - Bei der geplanten Ansiedlung eines Betriebes zur Herstellung von Fundamenten von Windkrafträdern soll es um 250 Arbeitsplätze gehen. Der Rat der Stadt Wilhelmshaven brachte gestern einstimmig den Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Nr.

145 (Nordhafen) auf den Weg. Vertreter aller politischen Gruppierungen signalisierten Unterstützung für das Vorhaben eines namentlich nicht genannten Investors.

 

Der Vorsitzende des Bauausschusses, Michael Veh (SPD), sagte, dass ein Investor gefunden worden sei, der zumindest eine 300 Meter lange und 40 Meter hohe Halle bauen möchte, um hier tonnenschwere Fundamente herzustellen, die für Windräder in Windparks auf hoher See benötigt werden. Auch Sprecher von CDU, der Gruppe Grüne/WBV/Piraten, FDP und Basu unterstützten das Vorgaben, Offshore-Industrie in Wilhelmshaven anzusiedeln, Arbeitsplätze zu schaffen und die Energiewende voranzubringen.

 

Oberbürgermeister Andreas Wagner (CDU) unterstrich, dass das dem Land gehörende Gebiet nördlich des Ausrüstungshafens bis zum Marinestützpunkt ganzheitlich überplant werde. Es gehe nicht nur um einen Investor. Unter anderem müssten Verkehrswege neu definiert und Lärmwerte zugeordnet werden.


Die Halle soll südlich der Hannoverschen Straße errichtet werden. Norbert Schmidt (SPD) und Joachim Tjaden (Basu) mahnten, dass genügend Platz für den Bau einer Hafentorbrücke bleiben müsse. Die Brücke wird für die Erschließung von Nordhafen und Schleuseninsel als notwendig angesehen.