Sport

04.05.2013


Handball, 3. Liga: Vorfreunde der WHV auf Bayer Dormagen


Sonnabendist das letzte Auswärtsspiel für den Wilhelmshavener HV. Die Gastgeber haben in der Rückrunde bislang erst einmal verloren. Der Einsatz von Fabrice Lehmann ist fraglich.


 

Von Carsten Conrads

Wilhelmshaven - Rein theoretisch ist er bereits abgefahren, der Aufstiegszug in Richtung 2. Handball-Bundesliga. Zwei Spieltage vor Ende der Saison in der 3. Liga West hat der Wilhelmshavener HV vier Punkte Rückstand auf einen der beiden Aufstiegsplätze.

Rechnerisch machbar, aber beim Blick auf das eigene Restprogramm und das der Konkurrenz eher unwahrscheinlich.

Schon am heutigen Sonnabend Abend könnte der Traum vom Aufstieg sein vorzeitiges Ende finden, wenn die Jadestädter (4.) beim Tabellendritten TSV Bayer Dormagen verlieren. „Der Gegner ist gut drauf und spielt attraktiven Tempohandball“, sagt WHV-Trainer Christian Köhrmann. „Außerdem ist da richtig Stimmung in der Halle. Unter dem Strich also eine große Herausforderung für meine Mannschaft.“

Dennoch ist die Vorfreude auf das Duell im Bayer-Sportcenter (19 Uhr) bei den Jadestädtern groß. Vielleicht auch deshalb, weil der WHV in eben jener Halle vor sechs Jahren die vielleicht größte Stunde seiner Vereinsgeschichte erlebte. „Wenn ich Dormagen höre, muss ich sofort an das Relegationsspiel im Sommer 2007 denken“, sagt Manager Dieter Koopmann.

Auch Köhrmann, der den dramatischen Kampf um den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga damals hautnah auf dem Feld miterlebte, hat die Bilder noch vor Augen. „Dieses Spiel werde ich mein Leben lang nicht vergessen“, sagt der Trainer. „Am Ende ist es dank Jacek Bedzikowski gut für uns ausgegangen, deshalb sind die Erinnerungen auch ausschließlich positiv.“

Ein Blick auf die Ergebnisse der letzten Wochen und Monate verrät, dass das aktuelle Team von Bayer Dormagen die Mannschaft der Rückrunde ist.