Sport

06.05.2013


Handball, 3. Liga: Dormagen ließ WHV keine Chance


Jadestädter verloren ihr letztes Auswärtsspiel der Saison deutlich mit 23:32 Toren. Durch die Niederlage verspielte der WHV auch die letzte theoretische Chance auf den Aufstieg.


Kaum zu halten waren die Spieler des TSV Bayer Dormagen beim 32:23-Heimerfolg über den WHV. In dieser Szene hatten Matej Kozul (links) und Evgeny Vorontsov das Nachsehen gegen den Dormagener Tobias Plaz.     FOTO:    Zaunbrecher

Kaum zu halten waren die Spieler des TSV Bayer Dormagen beim 32:23-Heimerfolg über den WHV. In dieser Szene hatten Matej Kozul (links) und Evgeny Vorontsov das Nachsehen gegen den Dormagener Tobias Plaz. FOTO: Zaunbrecher

 

Von Carsten Conrads

Wilhelmshaven/Dormagen - Die Handballer des Wilhelmshavener HV spielen auch in der kommenden Saison in der 3. Liga. Beim TSV Bayer Dormagen verspielten die Jadestädter am Sonnabend die letzte theoretische Chance auf den Aufstieg in die 2.

Bundesliga. Bei der 23:32 (11:16)-Pleite kassierte die Mannschaft von Spielertrainer Christian Köhrmann zudem die höchste Niederlage in dieser Saison.

Während der WHV die Spielzeit nun definitiv auf dem vierten Tabellenplatz abschließen wird, hat der neue Spitzenreiter TSV Bayer Dormagen weiterhin alle Chancen auf den Titel. Am kommenden Sonnabend treten die Rheinländer zum „Endspiel“ beim Ligazweiten VfL Edewecht an.

Da die Edewechter und die vierte Mannschaft in der Spitzengruppe, der Leichlinger TV (3.), auf den Aufstieg in die eingleisige 2. Bundesliga verzichten und Dormagen in dieser Saison noch nicht hoch darf, steigt kein Team aus der Weststaffel der 3. Liga in die 2. Liga auf. Da nur die beiden erstplatzierten Teams grundsätzlich aufstiegsberechtigt sind, darf der WHV nicht nachrücken.

Zum Spiel: Vor mehr als 1200 Zuschauern im Bayer-Sportcenter stellten die Gastgeber schon in der Anfangsphase unter Beweis, dass die Tabellenführung alles andere als ein Zufallsprodukt ist. Nahezu jeder Wurf der Schützlinge von Trainer Jörg Bohrmann fand sein Ziel. Anders der WHV, der sich zwar auch gute Wurfchancen erarbeitete, den Ball aber zu selten im Dormagener Gehäuse unterbrachte.